Es war einmal... 
02 April 2007
Magic gibt es seit circa 14 Jahren. Zeit genug, einmal zurück zu schauen.
Und es dauerte eine Zeit lang, bis das perfekte Deck gefunden war, das alle anderen Decks schlagen würde. Das war die Sage von König Arthus, und Excalibur war "The Deck". Oder so...
Dann gab es die "New Kids on the Block", eine der ersten Boy-Bands mit durchbrechendem Erfolg. Und die Magic-Spieler adapierten auch dies - nur durch ein Missverständnis wurde es eine Box-Band mit aufbrechendem Erfolg. Starter wurden aufgerissen - Sealed was born.
Schliesslich konnte eine Gruppe von Magic-Spielern sich noch immer nicht vom Fernseher wegreissen. Denn es konnte nur einen geben. Was daraus wurde, dürfte klar sein - mit Highlander konnten auch sie an den Spieltisch geholt werden.
Aber da blieben immer noch viele potentielle Spieler auf der Strecke. Darunter - auch ich.
Ich sass da mit meinem Märchenbuch, man erzählte von bösen Hexen mit verzauberten Äpfeln und "Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?" - Schneewittchen wenn ich mich nicht irre - und las Stunde um Stunde immer die gleichen Märchen.
Aber moment - sieben Zwerge - eine Frau?! Booster raus, wir draften...
Allerdings machte ein Zwerg gerade Überstunden in der Mine (denn er wurde im Rahmen einer betriebsbedingten Maßnahme in eine Bergbau Service AG "autsorßt", nice deutsch) und daher drafteten wir nur zu siebt.
Mein Firstpick wurde eine Spectral Force, ich dachte damit könnte man nicht viel verkehrt machen, denn der Booster war in Removal arm und an Kreaturen reichlich bestückt. Martin schob mir dann eine Temporal Isolation zu - im Booster waren auch noch vermeindlich bessere Removal in schwarz (Sudden Death dominierte hier) aber nach meinen Erfahrungen mit schwarz wollte ich diese Farbe zunächst vermeiden. Darunter litt dann der dritte Pick (Terramorphic Expanse über Dark Withering), aber einige 2-mana 2/2 Kreaturen später war ich mit meiner weissen und grünen Ausbeute schon zufrieden.
Im zweiten Booster bekam ich auf der Rückrunde nur wenig spielbares Material, ein Thrill konnte um den Tisch gehen, ebenso sammelte ich einen späten Gauntlet ein.
Wirklich schockierend war für mich der dritte Booster, der an für mich relevanten Karten folgende Auswahl zeigte: Crovax, Ascendant Hero; Sinew Sliver; Stormfront Riders; 2x Calciderm (eins davon foil). Da Crovax alle anderen Karten dominierte, fragte ich mich nur, was nach einer Runde davon noch zurückkommen sollte. Als es soweit war, befanden sich noch die Stormfront Riders in Konkurrenz mit Calciderm - da nahm ich lieber erstgenannte.
Aus dem Draft erschuf ich folgendes Deck, das zunächst zu viele spielbare Karten aufwies und auf knapp 40 Karten heruntergetrimmt werden musste. Zwischenzeitlich kam auch der Zwerg, der noch Überstunden machte, kurz vorbei, aber musste leider wieder weg. Schade.
9 Plains
7 Forest
1 Terramorphic Expanse
1 Might of Old Krosa
1 Thrill of the Hunt
2 Temporal Isolation
1 Knight of the Holy Nimbus
1 Ashcoat Bear
1 Spinneret Sliver
1 Strength in Numbers
2 Benalish Cavalry
1 Thallid Shell-Dweller
1 Gaea's Anthem
1 Yavimaya Dryad
1 Weatherseed Totem
1 Tivadar of Thorn
1 Aven Riftwatcher
1 Shade of Trokair
1 Flickering Spirit
1 Pallid Mycoderm
1 Castle Raptors
1 Spectral Force
1 Gauntlet of Power
1 Stormfront Riders
1 Crovax, Ascendant Hero
...in der Reihenfolge der Spielbarkeit...
1 Mire Boa
1 Jedit Ojanen of Efrava
1 Fungal Behemoth
1 Safe Haven
1 Gustcloak Cavalier
1 Ghost Tactician
1 Vitaspore Thallid
1 Saltfield Recluse
1 Mana Tithe
1 Wistful Thinking
1 Merfolk Thaumaturgist
1 Divine Congregation
2 Shadow Sliver
1 Quilled Sliver
1 Vesuva
1 Enduring Renewal
1 Scion of the Ur-Dragon
1 Chameleon Blur
1 Bonesplitter Sliver
In der ersten Runde spielte ich gegen Torsten, der sich mit schwarz/rot das ergattern konnte, was sonst keiner wollte (Martin und ich rechts von ihm mieden diese Farben). Torsten hatte im ersten Spiel allerdings nur Kreaturen mit Toughness 1 auf dem Tisch, so dass bereits das Flanking meiner Ritter eine unblockierbare Gefahr wurde. Im zweiten Spiel zeigte er mir einen Vampir, aber da war er bereits durch viele kleine Angreifer so weit unter Druck, dass eine Temporal Isolation (auf den Vampir) ihn in lebensbedrohende Reichweite brachte. 2-0
Martin (blau/rot) spielte in der zweiten Runde gegen mich. Er hatte sich einige Sliver gedraftet, die meinen langsamen Draw im ersten Spiel rächen sollten. Er brauchte bloss ein bisschen Tempo generieren (IIRC Snapback auf Castle Raptors) und meine Attacke mit dem Vigilance Sliver stoppen.
An die beiden weiteren Spiele erinnere ich mich nicht mehr - in beiden Spielen zusammen zeigte ich ihm Crovax, Gauntlets und Gaea's Anthem, wobei Crovax alleine stand - und Martin stellte plötzlich fest, dass alle Kreaturen auf seiner Hand eine "1" hinter dem Strich hatten. 2-1
Jörg war der ungeschlagene Gegner des Abends, und ausser, dass ich ihm noch ein Spiel abnehmen konnte, verlor ich die beiden anderen Spiele gegen seinen Pentarch Paladin, beim dritten Spiel sogar noch knapp. 1-2
Damit kam es zu einem amtlichen Endergebnis von:
[Mehr..!]
Und es dauerte eine Zeit lang, bis das perfekte Deck gefunden war, das alle anderen Decks schlagen würde. Das war die Sage von König Arthus, und Excalibur war "The Deck". Oder so...
Dann gab es die "New Kids on the Block", eine der ersten Boy-Bands mit durchbrechendem Erfolg. Und die Magic-Spieler adapierten auch dies - nur durch ein Missverständnis wurde es eine Box-Band mit aufbrechendem Erfolg. Starter wurden aufgerissen - Sealed was born.
Schliesslich konnte eine Gruppe von Magic-Spielern sich noch immer nicht vom Fernseher wegreissen. Denn es konnte nur einen geben. Was daraus wurde, dürfte klar sein - mit Highlander konnten auch sie an den Spieltisch geholt werden.
Aber da blieben immer noch viele potentielle Spieler auf der Strecke. Darunter - auch ich.
Ich sass da mit meinem Märchenbuch, man erzählte von bösen Hexen mit verzauberten Äpfeln und "Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?" - Schneewittchen wenn ich mich nicht irre - und las Stunde um Stunde immer die gleichen Märchen.
Aber moment - sieben Zwerge - eine Frau?! Booster raus, wir draften...
Allerdings machte ein Zwerg gerade Überstunden in der Mine (denn er wurde im Rahmen einer betriebsbedingten Maßnahme in eine Bergbau Service AG "autsorßt", nice deutsch) und daher drafteten wir nur zu siebt.
Mein Firstpick wurde eine Spectral Force, ich dachte damit könnte man nicht viel verkehrt machen, denn der Booster war in Removal arm und an Kreaturen reichlich bestückt. Martin schob mir dann eine Temporal Isolation zu - im Booster waren auch noch vermeindlich bessere Removal in schwarz (Sudden Death dominierte hier) aber nach meinen Erfahrungen mit schwarz wollte ich diese Farbe zunächst vermeiden. Darunter litt dann der dritte Pick (Terramorphic Expanse über Dark Withering), aber einige 2-mana 2/2 Kreaturen später war ich mit meiner weissen und grünen Ausbeute schon zufrieden.
Im zweiten Booster bekam ich auf der Rückrunde nur wenig spielbares Material, ein Thrill konnte um den Tisch gehen, ebenso sammelte ich einen späten Gauntlet ein.
Wirklich schockierend war für mich der dritte Booster, der an für mich relevanten Karten folgende Auswahl zeigte: Crovax, Ascendant Hero; Sinew Sliver; Stormfront Riders; 2x Calciderm (eins davon foil). Da Crovax alle anderen Karten dominierte, fragte ich mich nur, was nach einer Runde davon noch zurückkommen sollte. Als es soweit war, befanden sich noch die Stormfront Riders in Konkurrenz mit Calciderm - da nahm ich lieber erstgenannte.
Aus dem Draft erschuf ich folgendes Deck, das zunächst zu viele spielbare Karten aufwies und auf knapp 40 Karten heruntergetrimmt werden musste. Zwischenzeitlich kam auch der Zwerg, der noch Überstunden machte, kurz vorbei, aber musste leider wieder weg. Schade.
deck
Germagic Deckstats aufrufen9 Plains
7 Forest
1 Terramorphic Expanse
1 Might of Old Krosa
1 Thrill of the Hunt
2 Temporal Isolation
1 Knight of the Holy Nimbus
1 Ashcoat Bear
1 Spinneret Sliver
1 Strength in Numbers
2 Benalish Cavalry
1 Thallid Shell-Dweller
1 Gaea's Anthem
1 Yavimaya Dryad
1 Weatherseed Totem
1 Tivadar of Thorn
1 Aven Riftwatcher
1 Shade of Trokair
1 Flickering Spirit
1 Pallid Mycoderm
1 Castle Raptors
1 Spectral Force
1 Gauntlet of Power
1 Stormfront Riders
1 Crovax, Ascendant Hero
sideboard
...in der Reihenfolge der Spielbarkeit...
1 Mire Boa
1 Jedit Ojanen of Efrava
1 Fungal Behemoth
1 Safe Haven
1 Gustcloak Cavalier
1 Ghost Tactician
1 Vitaspore Thallid
1 Saltfield Recluse
1 Mana Tithe
1 Wistful Thinking
1 Merfolk Thaumaturgist
1 Divine Congregation
2 Shadow Sliver
1 Quilled Sliver
1 Vesuva
1 Enduring Renewal
1 Scion of the Ur-Dragon
1 Chameleon Blur
1 Bonesplitter Sliver
In der ersten Runde spielte ich gegen Torsten, der sich mit schwarz/rot das ergattern konnte, was sonst keiner wollte (Martin und ich rechts von ihm mieden diese Farben). Torsten hatte im ersten Spiel allerdings nur Kreaturen mit Toughness 1 auf dem Tisch, so dass bereits das Flanking meiner Ritter eine unblockierbare Gefahr wurde. Im zweiten Spiel zeigte er mir einen Vampir, aber da war er bereits durch viele kleine Angreifer so weit unter Druck, dass eine Temporal Isolation (auf den Vampir) ihn in lebensbedrohende Reichweite brachte. 2-0
Martin (blau/rot) spielte in der zweiten Runde gegen mich. Er hatte sich einige Sliver gedraftet, die meinen langsamen Draw im ersten Spiel rächen sollten. Er brauchte bloss ein bisschen Tempo generieren (IIRC Snapback auf Castle Raptors) und meine Attacke mit dem Vigilance Sliver stoppen.
An die beiden weiteren Spiele erinnere ich mich nicht mehr - in beiden Spielen zusammen zeigte ich ihm Crovax, Gauntlets und Gaea's Anthem, wobei Crovax alleine stand - und Martin stellte plötzlich fest, dass alle Kreaturen auf seiner Hand eine "1" hinter dem Strich hatten. 2-1
Jörg war der ungeschlagene Gegner des Abends, und ausser, dass ich ihm noch ein Spiel abnehmen konnte, verlor ich die beiden anderen Spiele gegen seinen Pentarch Paladin, beim dritten Spiel sogar noch knapp. 1-2
Damit kam es zu einem amtlichen Endergebnis von:
Tie 1 Tie 2 Tie 3 Matches
Rank No. Name Points OMW% PGW% OGW% P/W/D/B
1 5 Schoepper, Joerg 9 44,4444 85,7143 43,0556 3/3/0/0
2 4 Malden, Marcus 6 66,6667 62,5000 63,4921 3/2/0/0
3 8 Steinheuer, Martin 6 44,4444 71,4286 43,0556 3/2/0/0
4 3 Malden, Marion 6 33,3333 66,6667 33,3333 2/1/0/1
5 2 Demmler, Thomas 3 77,7778 33,3333 74,6032 3/1/0/0
6 6 Starker, Torsten 3 55,5556 33,3333 54,1667 3/1/0/0
7 7 Gocke, Jörn 3 50,0000 33,3333 52,3810 2/0/0/1
Labels: Draft
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Neue Draftwalkthroughs 
07 März 2007
In Ermangelung eines deutschen Begriffs müsst ihr mit "Draftwalkthroughs" auskommen. Davon gibt es jetzt gleich drei, nicht besonders erfolgreich und auch nicht besonders spannend. Einfach oben auf "draft.couchmagic.de" klicken...
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Labels: Draft
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Draftbingo 
27 Februar 2007
Wenn die Pizza da ist , ist die ja in einer Packung und sie ist meistens geschnitten . Da brauchen wir theoretisch kein Besteck.
HENDRIK
Da sitzen wir beim Chinesen und warten auf die 66 oder S12, und zwar süss-sauer und nicht mit Anschluß nach Dormagen, und dann kommt wieder eine dieser Weisheiten per SMS.
Seit neuestem bekomme ich ab und an (einen genauen Rhythmus habe ich da noch nicht finden können) diese Dinger und freue mich immer wie Konfuzius. Jetzt brauche ich die nur noch sammeln und als Buch rausbringen. Dann bin ich reich...
Neulich kam eine Weisheit, an die ich mich hielt: "Drafte blau!..."
Leider ist die Geschichte nur halb so wahr, aber blau draftete ich ja schon am Freitag, vermutlich hatte ich nur mein Glück für die Woche schon aufgebraucht, aber darüber schrieb ich bereits.
Am Montag abend trafen wir uns zum Draften in der AWO (Arbeiterwohlfahrt, so you'll know), die, wie ich bereits schrieb, zwei Räume hat - ein grösserer, in dem sich die Dorfjugend von 1939 zum Bingospielen trifft, und einen kleineren, in dem wir uns vom Mischen der Kugeltrommel unbeeindruckt mit Karten zum spielen, und nicht zum Abstreichen teilweise mehrstelliger Zahlen, versammeln.
Im ersten Booster rettete ich einen Riftwing Cloudskate aus einem Booster ansonsten nicht-blauer Karten. Mein rechter Nachbar (Fabian) wollte blau offensichtlich so wenig wie rot, denn sein Booster beinhaltete noch den Shapeshifter, der natürlich sofort in meinen Stapel wanderte. Nach dem Draft erfuhr ich, dass Fabian mir noch einen Firemaw Kavu mit diesem Booster passte - eine Rechtfertigung forderte ich allerdings nicht ein, auch wenn ich mir kaum eine Karte vorstellen kann, die man über diese beiden Karten nehmen könnte.
Der dritte Booster war schwach und provozierte zu einem eher defensiven Pick, auch wenn es für diese Einschätzung noch zu früh war - aber Stonebrow konnte ich nicht weitergeben und nahm ihn, mit der Möglichkeit, blau auch in ein grünes Deck reinsplashen zu können. Aber es kam mehr und mehr blaues Material, so dass Stonebrow meine einzige nicht-blaue Karte nach dem ersten Booster sein sollte.
Nun sind sechs-Mann Drafts immer etwas anders als "echte" Achter, aber die meisten Unterschiede gleichen sich durch den kleineren Kartenpool auch wieder aus. Im der zweiten Draftrunde öffnete ich einen weiteren Stonebrow, der durch Crookclaw Transmuter allerdings zu viel Konkurrenz hatte (der 3/1 Flieger war wieder die einzige blaue Karte, so viel zu Signalen). Jörg zu meiner Linken schob mir dann den ersten Ephemeron zu, und danach den zweiten. "BINGO!" - oh, das sorgte eventuell für Verwirrung.
Also machte ich mein Hörgerät aus, nahm die dicke Brille ab und draftete dann auf Autopilot die weiteren Karten, von einem Intet Hatepick im dritten Booster abgesehen, den ich auch hätte spielen können, denn durch die vielen Manafixer - vor allem Dreamscape Artist ist wie dafür gemacht - hätte man die zwei Fremdfarben so gut splashen können wie in Ravnica.
12 Island
1 Swamp
1 Desert
1 Terramorphic Expanse
1 Dreadship Reef
1 Chromatic Star
1 Drifter il-Dal
1 Pongify
2 Dreamscape Artist
1 Think Twice
1 Hivestone
2 Ephemerons
1 Riftwing Cloudskate
1 Cancel
2 Erratic Mutation
2 Fathom Seer
2 Coral Trickster
1 Shapeshifter
2 Slipstream Serpent
1 Telekinetic Sliver
1 Crookclaw Transmuter
1 Mystical Teachings
1 Synchronous Sliver
1 Stormcloud Djinn
Intet, the Dreamer
Stonebrow, Krosan Hero
Kor Dirge
Dichtomagie
Temporal Extortion
Molten Slagheap
Jhoria's Timebug
Traitor's Clutch
Sangrophage
Bewilder
Ancient Grudge
Assembly-Worker
Lavacore Elemental
Keldon Marauders
Dormant Sliver
Stingscourger
Needlepeek Spider
RUNDE 1 spielen Marion und ich gegeneinander und ihre roten/weissen und grünen Sliver wollen in beiden Spielen nicht so recht Druck aufbauen - da fehlten die Sinew Sliver besonders, die wir ebenso vermissten wie Keldon Halbediers für Jörgs Deck (s.u.). Ein Umstand des Sechser-Tisches. Wir meldeten das ID und Robert fand fuchsig heraus, was der Zweck des Ganzen war. :)
RUNDE 2 mochte Steven, als ich Morph #1, Morph #2, Morph #3, Morph #4 und Morph #5 legte, nicht mehr so recht das Interesse für das Spiel aufbauen. Er konnte mir den einen oder anderen Morph sogar noch auf die Hand schicken, was schlussendlich (ein dummes Wort) nur noch mehr Verwirrung stiftete. 2-0 in fünf Minuten (mangels Interesse), dann Standard trainiert.
RUNDE 3 bringt das Finale gegen Jörg, der Gewinner würde den Psionic Blast bekommen, dessen Empty the Warrens (auch noch grün dabei) mir ernsthaft Sorgen bereitete, zumindest in den beiden ersten Spielen. Im ersten Spiel war ich etwas screwed - ich konnte was machen, aber die eigentlichen Tricks blieben mir teilweise auch aus Tempogründen verwehrt (Mystical Teachings nur ohne Flashback, Morphkosten konnte ich mir nicht so leisten weil sein Druck zu hoch war und so Scherze). Im zweiten Spiel wurde es spannend, ich hielt eine Hand mit Desert, die beste Antwort, die mein Deck gegen 6 1/1 Tokens haben könnte.
Im dritten Spiel wurde es dann eindeutig, da Jörg screwed war und ich zwei 4/4 Flieger hatte - mit Ephemeron und Shapeshifter - ging das Spiel recht eindeutig aus.
Beim Ergebnis war ich Erster und Marion konnte noch einen Sieg gegen Robert verbuchen und damit Dritte nach Jörg werden. First-Round-Draw kann eben doch was. *bingo*
Dieser Blogeintrag wurde unter Mitwirkung von Die Krupps - Final Remixes erstellt.
[Mehr..!]
HENDRIK
Da sitzen wir beim Chinesen und warten auf die 66 oder S12, und zwar süss-sauer und nicht mit Anschluß nach Dormagen, und dann kommt wieder eine dieser Weisheiten per SMS.
Seit neuestem bekomme ich ab und an (einen genauen Rhythmus habe ich da noch nicht finden können) diese Dinger und freue mich immer wie Konfuzius. Jetzt brauche ich die nur noch sammeln und als Buch rausbringen. Dann bin ich reich...
Neulich kam eine Weisheit, an die ich mich hielt: "Drafte blau!..."
Leider ist die Geschichte nur halb so wahr, aber blau draftete ich ja schon am Freitag, vermutlich hatte ich nur mein Glück für die Woche schon aufgebraucht, aber darüber schrieb ich bereits.
Am Montag abend trafen wir uns zum Draften in der AWO (Arbeiterwohlfahrt, so you'll know), die, wie ich bereits schrieb, zwei Räume hat - ein grösserer, in dem sich die Dorfjugend von 1939 zum Bingospielen trifft, und einen kleineren, in dem wir uns vom Mischen der Kugeltrommel unbeeindruckt mit Karten zum spielen, und nicht zum Abstreichen teilweise mehrstelliger Zahlen, versammeln.
Im ersten Booster rettete ich einen Riftwing Cloudskate aus einem Booster ansonsten nicht-blauer Karten. Mein rechter Nachbar (Fabian) wollte blau offensichtlich so wenig wie rot, denn sein Booster beinhaltete noch den Shapeshifter, der natürlich sofort in meinen Stapel wanderte. Nach dem Draft erfuhr ich, dass Fabian mir noch einen Firemaw Kavu mit diesem Booster passte - eine Rechtfertigung forderte ich allerdings nicht ein, auch wenn ich mir kaum eine Karte vorstellen kann, die man über diese beiden Karten nehmen könnte.
Der dritte Booster war schwach und provozierte zu einem eher defensiven Pick, auch wenn es für diese Einschätzung noch zu früh war - aber Stonebrow konnte ich nicht weitergeben und nahm ihn, mit der Möglichkeit, blau auch in ein grünes Deck reinsplashen zu können. Aber es kam mehr und mehr blaues Material, so dass Stonebrow meine einzige nicht-blaue Karte nach dem ersten Booster sein sollte.
Nun sind sechs-Mann Drafts immer etwas anders als "echte" Achter, aber die meisten Unterschiede gleichen sich durch den kleineren Kartenpool auch wieder aus. Im der zweiten Draftrunde öffnete ich einen weiteren Stonebrow, der durch Crookclaw Transmuter allerdings zu viel Konkurrenz hatte (der 3/1 Flieger war wieder die einzige blaue Karte, so viel zu Signalen). Jörg zu meiner Linken schob mir dann den ersten Ephemeron zu, und danach den zweiten. "BINGO!" - oh, das sorgte eventuell für Verwirrung.
Also machte ich mein Hörgerät aus, nahm die dicke Brille ab und draftete dann auf Autopilot die weiteren Karten, von einem Intet Hatepick im dritten Booster abgesehen, den ich auch hätte spielen können, denn durch die vielen Manafixer - vor allem Dreamscape Artist ist wie dafür gemacht - hätte man die zwei Fremdfarben so gut splashen können wie in Ravnica.
deck
Germagic Deckstats aufrufen12 Island
1 Swamp
1 Desert
1 Terramorphic Expanse
1 Dreadship Reef
1 Chromatic Star
1 Drifter il-Dal
1 Pongify
2 Dreamscape Artist
1 Think Twice
1 Hivestone
2 Ephemerons
1 Riftwing Cloudskate
1 Cancel
2 Erratic Mutation
2 Fathom Seer
2 Coral Trickster
1 Shapeshifter
2 Slipstream Serpent
1 Telekinetic Sliver
1 Crookclaw Transmuter
1 Mystical Teachings
1 Synchronous Sliver
1 Stormcloud Djinn
sideboard
Intet, the Dreamer
Stonebrow, Krosan Hero
Kor Dirge
Dichtomagie
Temporal Extortion
Molten Slagheap
Jhoria's Timebug
Traitor's Clutch
Sangrophage
Bewilder
Ancient Grudge
Assembly-Worker
Lavacore Elemental
Keldon Marauders
Dormant Sliver
Stingscourger
Needlepeek Spider
RUNDE 1 spielen Marion und ich gegeneinander und ihre roten/weissen und grünen Sliver wollen in beiden Spielen nicht so recht Druck aufbauen - da fehlten die Sinew Sliver besonders, die wir ebenso vermissten wie Keldon Halbediers für Jörgs Deck (s.u.). Ein Umstand des Sechser-Tisches. Wir meldeten das ID und Robert fand fuchsig heraus, was der Zweck des Ganzen war. :)
RUNDE 2 mochte Steven, als ich Morph #1, Morph #2, Morph #3, Morph #4 und Morph #5 legte, nicht mehr so recht das Interesse für das Spiel aufbauen. Er konnte mir den einen oder anderen Morph sogar noch auf die Hand schicken, was schlussendlich (ein dummes Wort) nur noch mehr Verwirrung stiftete. 2-0 in fünf Minuten (mangels Interesse), dann Standard trainiert.
RUNDE 3 bringt das Finale gegen Jörg, der Gewinner würde den Psionic Blast bekommen, dessen Empty the Warrens (auch noch grün dabei) mir ernsthaft Sorgen bereitete, zumindest in den beiden ersten Spielen. Im ersten Spiel war ich etwas screwed - ich konnte was machen, aber die eigentlichen Tricks blieben mir teilweise auch aus Tempogründen verwehrt (Mystical Teachings nur ohne Flashback, Morphkosten konnte ich mir nicht so leisten weil sein Druck zu hoch war und so Scherze). Im zweiten Spiel wurde es spannend, ich hielt eine Hand mit Desert, die beste Antwort, die mein Deck gegen 6 1/1 Tokens haben könnte.
Im dritten Spiel wurde es dann eindeutig, da Jörg screwed war und ich zwei 4/4 Flieger hatte - mit Ephemeron und Shapeshifter - ging das Spiel recht eindeutig aus.
Beim Ergebnis war ich Erster und Marion konnte noch einen Sieg gegen Robert verbuchen und damit Dritte nach Jörg werden. First-Round-Draw kann eben doch was. *bingo*
Dieser Blogeintrag wurde unter Mitwirkung von Die Krupps - Final Remixes erstellt.
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FNM 23.02.07 Drachental 
24 Februar 2007
Ich hab nur eine viertelstunde Zeit zum Bloggen, daher nur eben die Fakten. Gestern abend trafen wir uns zu neunt zum Draften, und Neun ist ja gerade ein Vier-Runden Turnier. Schade, aber wahr.
Im ersten Booster nehme ich Assassinate und bekomme dann einen Spiketail Drakeling aus einem Booster mit mehreren blauen Optionen. Achilles rechts von mir schippert mir viel gutes Blau und Grün, in der zweiten Runde kommt von links dann lächerlich viel Rot (erinnere mich an zwei weitergegebene Conflagrates). Im dritten Booster schaffte es sogar der Goblin-o-War einmal um den Tisch, meine Draftbeurteilung fällt daher "unrepresentativ" aus.
Wohl nur deshalb konnte ich ein fast einfarbiges und meiner Meinung nach starkes blaues Deck draften:
12 Island
1 Mountain
1 Swamp
1 Urza's Factory
1 Molten Slagheap
1 Piracy Charm
1 Dream Stalker
1 Think Twice
1 Fathom Seer
1 Slipstream Serpent
2 Spiketail Drakeling
2 Shaper Parasite
1 Bewilder
2 Cancel
2 Erratic Mutation
1 Merfolk Thaumaturgist
1 Tolarian Sentinel
1 Mystical Teachings
1 Temporal Eddy
1 Primal Plasma
1 Aquamorph Entity
1 Treacherous Urge
1 Fortune Thief
1 Viscerid Deepwalker
1 Clockwork Hydra
Reality Acid
Dormant Sliver
2 Durkwood Tracker
Havenwood Wurm
2 Sprout
Viashino Bladescout
Dash Hopes
Reflex Sliver
Bog Serpent
Mana Tithe
Screeching Sliver
Search for Tomorrow
Assassinate
Plan ganz klar: Stallen bis der Arzt kommt und den dann countern. Im Klartext: Fortune Thief auf den Tisch, dann nur noch Removal auf den countern. MVP des Gegners: Blightspeaker Shaman und Co, die Loss of Life machen.
Runde 1 - Marvin
Marvin sass links von mir und spielt WG mit Saprolingen. Das Spiel zieht sich relativ lange hin und ich bekomme einen Fortune Thief auf den Tisch. Er kann ihn nicht ansatzweise vom Tisch entfernen (Utopia Vow sehe ich bei ihm mit Treacherous Urge) und schiebt zusammen. Detail: ich hatte nur noch fünf Karten im Deck gegen seine zehn.
Im zweiten Spiel überrennt er mich mit mehreren kleinen Kreaturen (KotHN u.a.) und ich kann trotz Dream Stalker nicht genug zum Block legen. Habe nur drei Länder.
Im dritten Spiel halte ich eine Hand mit Viscerid Dreamwalker, Think Twice und zwei Islands. Als er neun Länder im Spiel hat, sind das die einzigen Karten, die ich spielen konnte. Ich habe nur zwei Länder. Unfreiwilliger Mulligan auf 1...
1-2
Runde 2 - Bye
Ich sehe Jörg und André beim Spielen zu und baue Andre, der ähnlich Manascrewed ist wie ich, aus "Die kürzeste Geschichte der Zeit" vor. Von unendlichen Schildkrötentürmen als Weltbild beeindruckt, droppt er nach der Runde.
Bye
Runde 3 - Achilles
Im ersten Spiel läuft der Control-Plan und seine doppel-Conflagrate kann ich ohne Probleme einplanen, irgendwann gibt er (vierfarbig ohne grün) entnervt auf (zumindest entnehme ich das den Kommentaren). Da er der Slow Player vor dem Herrn ist, stört mich seine Denkzeit nicht im Geringsten, denn sie kommt mir mit dem Deckplan fast schon zu Gute.
Im zweiten Spiel ergibt sich folgende Situation: Ich habe Urza's Factory, Island, Mountain auf dem Tisch und Spiketail Drakeling, Cancel und diverse Morphs (Fathom Seer z.B.) ich bekomme dann einen Mountain, danach das Storage Land und scheitere im Spiel daran, dass ich den wichtigen Spruch nicht countern, meine Kreaturen nicht vernünftig spielen kann. Colorscrew im Monocolored Deck? Ich glaubs ja auch nicht.
1-1 (Timeout)
Runde 4 - Jörg
Jörg hat sich ein BGR Deck mit vielen Fatties und Removal gedraftet, dass einfach super cool ist. Einmal tauschen wir die Spiele, im dritten Spiel hänge ich wieder auf zwei Ländern (GRRRRR!) und mache noch Tricks mit Fathom Seer hardcast und Dream Stalker, um Blocker zu haben. Aber da auch längere Zeit meine Drops ausbleiben, bekommt er zu viel auf den Tisch und ich sterbe mit vier Ländern gegen seine sieben (und acht non-Lands Permanents, die ich wegen seiner Phyrexian Totems noch zählte).
1-2
Am Ende werde ich siebter mit 4 Punkten, MichaeL gewinnt mit 12 und ich wundere mich über das Pech - mit so viel Card Draw hätte ich keine 17 Länder spielen wollen. Jetzt gehts aber endlich los zum Drachental Meisterschaftsturnier 2006...
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Im ersten Booster nehme ich Assassinate und bekomme dann einen Spiketail Drakeling aus einem Booster mit mehreren blauen Optionen. Achilles rechts von mir schippert mir viel gutes Blau und Grün, in der zweiten Runde kommt von links dann lächerlich viel Rot (erinnere mich an zwei weitergegebene Conflagrates). Im dritten Booster schaffte es sogar der Goblin-o-War einmal um den Tisch, meine Draftbeurteilung fällt daher "unrepresentativ" aus.
Wohl nur deshalb konnte ich ein fast einfarbiges und meiner Meinung nach starkes blaues Deck draften:
deck
Germagic Deckstats aufrufen12 Island
1 Mountain
1 Swamp
1 Urza's Factory
1 Molten Slagheap
1 Piracy Charm
1 Dream Stalker
1 Think Twice
1 Fathom Seer
1 Slipstream Serpent
2 Spiketail Drakeling
2 Shaper Parasite
1 Bewilder
2 Cancel
2 Erratic Mutation
1 Merfolk Thaumaturgist
1 Tolarian Sentinel
1 Mystical Teachings
1 Temporal Eddy
1 Primal Plasma
1 Aquamorph Entity
1 Treacherous Urge
1 Fortune Thief
1 Viscerid Deepwalker
1 Clockwork Hydra
sideboard
Reality Acid
Dormant Sliver
2 Durkwood Tracker
Havenwood Wurm
2 Sprout
Viashino Bladescout
Dash Hopes
Reflex Sliver
Bog Serpent
Mana Tithe
Screeching Sliver
Search for Tomorrow
Assassinate
Plan ganz klar: Stallen bis der Arzt kommt und den dann countern. Im Klartext: Fortune Thief auf den Tisch, dann nur noch Removal auf den countern. MVP des Gegners: Blightspeaker Shaman und Co, die Loss of Life machen.
Runde 1 - Marvin
Marvin sass links von mir und spielt WG mit Saprolingen. Das Spiel zieht sich relativ lange hin und ich bekomme einen Fortune Thief auf den Tisch. Er kann ihn nicht ansatzweise vom Tisch entfernen (Utopia Vow sehe ich bei ihm mit Treacherous Urge) und schiebt zusammen. Detail: ich hatte nur noch fünf Karten im Deck gegen seine zehn.
Im zweiten Spiel überrennt er mich mit mehreren kleinen Kreaturen (KotHN u.a.) und ich kann trotz Dream Stalker nicht genug zum Block legen. Habe nur drei Länder.
Im dritten Spiel halte ich eine Hand mit Viscerid Dreamwalker, Think Twice und zwei Islands. Als er neun Länder im Spiel hat, sind das die einzigen Karten, die ich spielen konnte. Ich habe nur zwei Länder. Unfreiwilliger Mulligan auf 1...
1-2
Runde 2 - Bye
Ich sehe Jörg und André beim Spielen zu und baue Andre, der ähnlich Manascrewed ist wie ich, aus "Die kürzeste Geschichte der Zeit" vor. Von unendlichen Schildkrötentürmen als Weltbild beeindruckt, droppt er nach der Runde.
Bye
Runde 3 - Achilles
Im ersten Spiel läuft der Control-Plan und seine doppel-Conflagrate kann ich ohne Probleme einplanen, irgendwann gibt er (vierfarbig ohne grün) entnervt auf (zumindest entnehme ich das den Kommentaren). Da er der Slow Player vor dem Herrn ist, stört mich seine Denkzeit nicht im Geringsten, denn sie kommt mir mit dem Deckplan fast schon zu Gute.
Im zweiten Spiel ergibt sich folgende Situation: Ich habe Urza's Factory, Island, Mountain auf dem Tisch und Spiketail Drakeling, Cancel und diverse Morphs (Fathom Seer z.B.) ich bekomme dann einen Mountain, danach das Storage Land und scheitere im Spiel daran, dass ich den wichtigen Spruch nicht countern, meine Kreaturen nicht vernünftig spielen kann. Colorscrew im Monocolored Deck? Ich glaubs ja auch nicht.
1-1 (Timeout)
Runde 4 - Jörg
Jörg hat sich ein BGR Deck mit vielen Fatties und Removal gedraftet, dass einfach super cool ist. Einmal tauschen wir die Spiele, im dritten Spiel hänge ich wieder auf zwei Ländern (GRRRRR!) und mache noch Tricks mit Fathom Seer hardcast und Dream Stalker, um Blocker zu haben. Aber da auch längere Zeit meine Drops ausbleiben, bekommt er zu viel auf den Tisch und ich sterbe mit vier Ländern gegen seine sieben (und acht non-Lands Permanents, die ich wegen seiner Phyrexian Totems noch zählte).
1-2
Am Ende werde ich siebter mit 4 Punkten, MichaeL gewinnt mit 12 und ich wundere mich über das Pech - mit so viel Card Draw hätte ich keine 17 Länder spielen wollen. Jetzt gehts aber endlich los zum Drachental Meisterschaftsturnier 2006...
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FNM 16.02.07 Drachental 
16 Februar 2007
FNM Deep Analysis, Call of the Herd, Aeon Chronicler, Withered Wretch, Mesa Enchantress, Shrouded Lore, Thunder Totem (foil), Dodecapod
Heute wollte ich mal anders anfangen; vielleicht alles rückwärts aufreihen und von hinten nach vorne erzählen? Das ist zwar manchmal ganz nett, aber wenn es nicht hundertprozentig passt, wirkt es aufgesetzt. Und lustig ist es auch nur beim ersten Mal.
Da fällt mir gerade, als ich die Magic Musings lese, ein, dass die Mr. Bean Folge, in der er die Mathematik-Klausur schreibt, zum Schenkelklopfen komisch ist. Was haben wir gelacht, als wir die das erste Mal gesehen haben - Nobby hatte damals so ein paar Videos, und ja, es war noch VHS. Aber inzwischen habe ich die Folge so oft gesehen, dass es gar nicht mehr so komisch ist. Weiss gar nicht, wie man sich jedes Jahr "Dinner for One" ansehen kann. Hm.
Jedenfalls waren das da oben die Karten, die neben der Deckbox liegen und beim verpicken der Rares zu mir fanden. Vielleicht schon ein erstes Indiz...
Denn heute habe ich es endlich mal wieder zu einem FNM geschafft, glücklicherweise auch noch mit sieben anderen im Drachental. Nach der langen Einleitung:
Im ersten Booster lacht mir Teferi entgegen und ich nehme ihn über ein Removal (Premature Burial - nie so mein Ding). Dann wird mir vom nebenansitzenden "Y" ein Sudden Death zugeschoben, der nur den grünen 5/5er als Konkurrenz hat, und als dritten Pick bekomme ich den vom Michael geöffneten Flametongue Kavu. Als fünften Pick bekomme ich noch einen Strangling Soot und falle vom Glauben ab und trete der Removal-Religion bei.
Nun habe ich ja schon geschrieben, dass ich Removal im TS-Block nicht sonderlich konsistent finde, aber das Signal war ja nicht zu überhören. Philipp (BR) mir gegenüber und hatte das Soot aufgemacht. Dann ging es am Daniel (GW), Michael (UW) und Y (RGW) vorbei. Wo wir gerade dabei sind, die restliche Farbverteilung (das lässt sich ja im Nachhinein schön festhalten) war dann also ich mit BR, links von mir dann weiter mit MichaeL (UB), Martin (GW) und Robert (RGW).
Ich bin also ganz dick in schwarz/rot und kann letzteres im zweiten Booster weiter ausbauen, auch wenn Martin zwei Grapeshot hatepickte. Dann aber im Planar Chaos Booster, ist auf einmal in rot und schwarz gar nichts mehr vorhanden. Etwa beim sechsten Pick gibt es nur Karten der drei anderen Farben im Booster und sogar bei den Uncommons wird es schwierig, noch was wertvolles zu finden. Aber es war nur ein boosterbedingter Schwächeanfall, gleich der nächste Booster beinhaltete neben zwei roten noch drei schwarze spielbare Karten. Grumel...
Schliesslich hatte ich circa 30 Karten zur Verfügung, die ins Deck kommen konnten und sichtete es auf 24 Karten herunter - so fielen auch alle Sliver aus. Als letzter Sliver blieb noch der Ghostflame, der den unterbesetzten Zwei-Mana Bereich verstärken sollte, aber der und das Empty the Warrens gefielen mir nicht so recht. Als ich noch drüber nachdachte, erinnerte ich mich an den first pick meines zweiten Boosters - der Mindless Automaton. Der musste direkt für den Empty the Warrens rein und der Ghostflame wurde vom Swamp Moskito ersetzt, das wenigstens ein 2/1 Flieger ist - fast. Glücklich war ich über den Moskito nicht, aber schnelle Flieger können ja manchmal was. Also bekam das Deck noch seinen letzten Schliff durch das herausnehmen des Firefright Mage - dessen Evasion ist einfach nicht notwendig - und dafür spielte ich das unentdeckte Removal: Timecrafting. Main.
Ernsthaft.
10 Swamp
6 Mountain
1 Mindstab
1 Midnight Charm
1 Shadow Guildmage
1 Swamp Moskito
1 Dunerider Outlaw
1 Grapeshot
1 Stingscourger
1 Psychotic Episode
1 Gorgon Recluse
2 Strangling Soot
1 Sudden Death
1 Melancholy
1 Sulfur Elemental
1 Lavacore Elemental
1 Urborg Syphon-Mage
2 Trespasser il-Vec
1 Mindless Automaton
2 Mana Skimmer
1 Flamecore Elemental
1 Timecrafting
1 Firemaw Kavu
Ghostflame Sliver
Call to the Netherworld
Mindlash Sliver
Deadly Grub
Spitting Sliver
Viscid Lemures
Bog Serpent
Firefright Mage
Ground Rift
Ghitu Firebreathing
Bonesplitter Sliver
Empty the Warrens
Hypergenesis
Reality Acid
Revered Dead
Shadow Sliver
Snapback
Stormfront Riders
Teferi
Venarian Glimmer
Voidmage Husher
Karten, die ich davon erkennbar nie zog: Urborg Syphon-Mage, Flamecore Elemental, Swamp Moskito (vielleicht auch besser so)
Runde 1 - Robert (UR Sliver)
Im ersten Spiel gegen Robert braucht man nur zwei Karten zu kennen. Ich machte Psiotic Episode auf ihn, um ihm die Möglichkeit, weisse Sliver zu spielen zu nehmen, und griff dann mit Mana Skimmer immer an und da er nur einen Mountain hatte, erledigten sich automatisch die roten Sliver. Im zweiten Spiel baut er schnellen Druck auf (Sinew und Quillmane Sliver), die ich mit Soot und Sulfur Elemental entsorge. Zusammen mit Mindless Automaton hauten sie schnell 5er-Lebenspunkt-Happen weg. 2-0
Runde 2 - MichaeL (UB Suspend)
Michael begann das erste Spiel, ich suspendete Mindstab, er Ephemeron. Als er in der vierten Runde eine Prismatic Lens spielte (mit noch drei Handkarten), antworte ich darauf mit Timecrafting für 2 auf meinen Mindstab, so dass er seine restlichen Handkarten wegschmeissen muss. Auch den Spiketail Drakeling, der da noch kommen sollte...
Nach etwas Gerangel um den Ephemeron landete dieser wieder auf MichaeLs Hand und blieb da länger als gedacht (Manaskimmer). Den Deep-Sea Kraken erledigte ein Sulfur Elemental (beste Karte wo gibt), das ich sechs Runden auf der Hand hielt - und mich die ganze Zeit fragte, wann man es wohl in MODO spielen müsste. Das wäre noch zu üben. Auf drei Leben bekam er meine Kreaturen unter Kontrolle, aber ein Trespasser il-Vec war leider noch übrig. Zu viele Länder noch zum Schluss.
Im zweiten Spiel beginne ich, aber MichaeL bringt einen Crookclaw Transmuter, ich habe zwei Mountains und einen Swamp und eine Auswahl von sieben Karten, die ich alle nicht spielen kann. Es ist schwer, sich das vorzustellen, dabei waren Stingscourger, Melancoly, Sudden Death und Psiotic Episode. "Crookclaw Transmuter FTW" meine Notiz hier. Immerhin kann ich nochmal den Trick mit Mindstab und Timecrafting machen, dieses Mal am Ende seines Drawsteps. Aber es ist wie mit den Witzen, die man schon mal gehört hat - es wird nicht lustiger.
Im dritten Spiel habe ich eine einfarbige Hand und ausser Flamemaw Kavu ist nichts, was einen mono-schwarzen Beatdown stört. Ich bekomme beide Madness Sprüche für den Trespasser il-Vec, der sein Removal überlebt, und kann mit Psiotic Episode sogar absichern. 2-1
Runde 3 - Philipp (BR Suspend)
Die Starthand von Timecrafting und sechs Ländern mulligane ich geschickt in eine brauchbare Sechs-Karten-Hand. Dann bin ich erstaunt, dass Philipp auch Sümpfe und Mountains spielt, denn von ihm habe ich ja das erste Soot bekommen. Dafür hat er wohl mein Removal, also sind wir quitt. Gibt es was nervigeres, als die Frage "Was hast du denn im ersten Pick da drüber genommen?" - ich fand die Frage reichlich unpassend, habe ich ja auch noch nicht gewusst, was ich beim ersten Pick nachher spielen werde. Darum wurde diese Frage auch nicht gestellt. Peng.
Seine Kreaturen haben alle wenig Toughness und hohe Stärke, und als ich noch denke, im Race des ersten Spiels mit den Trespassern vorne zu liegen (er hat Withered Wretch), klaut er mein Removal per Imp's Mischief. Ich ziehe keine Kreatur mehr und sterbe. Aber nicht, ohne seinen suspendeten Riftbolt noch mit fünf Marken zu versehen, so dass ich eine Kreatur spielen könnte. (An dieser Stelle hielt ich Flamemaw Kavu aus Informationsgründen zurück, da sein Stronghold Overseer mich ohnehin in der nächsten Runde getötet hätte - der, oder der Rift Bolt)
Zu Beginn des zweiten Spiels nehme ich einen Mulligan on the play, weil ich einen Mountain und sechs schwarze Sprüche auf der Hand habe. Im zweiten Spiel gegen MichaeL habe ich gesehen, wohin solche Hände führen, denn die Starthand war da auch schon wackelig. Die nächsten beiden Hände haben gar kein Land, so dass ich mit vier Karten starte. Drei Länder und Sulfur Elemental. Immerhin. Aber ich verliere einfach im Hellbent-Topdecking Mode gegen seine zusätzlichen Karten. Land legen kostet direkt einen Drop, und Drop legen kostet ein Land. Wenn man so will.
Am Nachbartisch spielt Michael, der der dritte 2-0er ist, gegen Robert, der inzwischen grüne Sliver statt blöder weisser oder roter Karten spielt, und damit 1-1 stand. Robert gewinnt auch diese Runde, so dass Philipp und ich auf den ersten und zweiten Platz kommen, wenn wir drawen. Ich überlegte laut daran, als ich ein Spiel bergauf spielen musste. Sehr nett fand ich dann Philipps Angebot, dass wir das Draw machen können. Er gibt das Ergebnis durch, und ist dann bei der späteren Auslobung verdutzt, dass ich auf dem ersten Platz genannt werde - aber Philipp pickt natürlich zuerst (was immerhin Damnation war). An dieser Stelle nochmal liebe Grüsse, fand ich wirklich sehr fair.
[Mehr..!]
Heute wollte ich mal anders anfangen; vielleicht alles rückwärts aufreihen und von hinten nach vorne erzählen? Das ist zwar manchmal ganz nett, aber wenn es nicht hundertprozentig passt, wirkt es aufgesetzt. Und lustig ist es auch nur beim ersten Mal.
Da fällt mir gerade, als ich die Magic Musings lese, ein, dass die Mr. Bean Folge, in der er die Mathematik-Klausur schreibt, zum Schenkelklopfen komisch ist. Was haben wir gelacht, als wir die das erste Mal gesehen haben - Nobby hatte damals so ein paar Videos, und ja, es war noch VHS. Aber inzwischen habe ich die Folge so oft gesehen, dass es gar nicht mehr so komisch ist. Weiss gar nicht, wie man sich jedes Jahr "Dinner for One" ansehen kann. Hm.
Jedenfalls waren das da oben die Karten, die neben der Deckbox liegen und beim verpicken der Rares zu mir fanden. Vielleicht schon ein erstes Indiz...
Denn heute habe ich es endlich mal wieder zu einem FNM geschafft, glücklicherweise auch noch mit sieben anderen im Drachental. Nach der langen Einleitung:
Im ersten Booster lacht mir Teferi entgegen und ich nehme ihn über ein Removal (Premature Burial - nie so mein Ding). Dann wird mir vom nebenansitzenden "Y" ein Sudden Death zugeschoben, der nur den grünen 5/5er als Konkurrenz hat, und als dritten Pick bekomme ich den vom Michael geöffneten Flametongue Kavu. Als fünften Pick bekomme ich noch einen Strangling Soot und falle vom Glauben ab und trete der Removal-Religion bei.
Nun habe ich ja schon geschrieben, dass ich Removal im TS-Block nicht sonderlich konsistent finde, aber das Signal war ja nicht zu überhören. Philipp (BR) mir gegenüber und hatte das Soot aufgemacht. Dann ging es am Daniel (GW), Michael (UW) und Y (RGW) vorbei. Wo wir gerade dabei sind, die restliche Farbverteilung (das lässt sich ja im Nachhinein schön festhalten) war dann also ich mit BR, links von mir dann weiter mit MichaeL (UB), Martin (GW) und Robert (RGW).
Ich bin also ganz dick in schwarz/rot und kann letzteres im zweiten Booster weiter ausbauen, auch wenn Martin zwei Grapeshot hatepickte. Dann aber im Planar Chaos Booster, ist auf einmal in rot und schwarz gar nichts mehr vorhanden. Etwa beim sechsten Pick gibt es nur Karten der drei anderen Farben im Booster und sogar bei den Uncommons wird es schwierig, noch was wertvolles zu finden. Aber es war nur ein boosterbedingter Schwächeanfall, gleich der nächste Booster beinhaltete neben zwei roten noch drei schwarze spielbare Karten. Grumel...
Schliesslich hatte ich circa 30 Karten zur Verfügung, die ins Deck kommen konnten und sichtete es auf 24 Karten herunter - so fielen auch alle Sliver aus. Als letzter Sliver blieb noch der Ghostflame, der den unterbesetzten Zwei-Mana Bereich verstärken sollte, aber der und das Empty the Warrens gefielen mir nicht so recht. Als ich noch drüber nachdachte, erinnerte ich mich an den first pick meines zweiten Boosters - der Mindless Automaton. Der musste direkt für den Empty the Warrens rein und der Ghostflame wurde vom Swamp Moskito ersetzt, das wenigstens ein 2/1 Flieger ist - fast. Glücklich war ich über den Moskito nicht, aber schnelle Flieger können ja manchmal was. Also bekam das Deck noch seinen letzten Schliff durch das herausnehmen des Firefright Mage - dessen Evasion ist einfach nicht notwendig - und dafür spielte ich das unentdeckte Removal: Timecrafting. Main.
Ernsthaft.
deck
Germagic Deckstats aufrufen10 Swamp
6 Mountain
1 Mindstab
1 Midnight Charm
1 Shadow Guildmage
1 Swamp Moskito
1 Dunerider Outlaw
1 Grapeshot
1 Stingscourger
1 Psychotic Episode
1 Gorgon Recluse
2 Strangling Soot
1 Sudden Death
1 Melancholy
1 Sulfur Elemental
1 Lavacore Elemental
1 Urborg Syphon-Mage
2 Trespasser il-Vec
1 Mindless Automaton
2 Mana Skimmer
1 Flamecore Elemental
1 Timecrafting
1 Firemaw Kavu
sideboard
Ghostflame Sliver
Call to the Netherworld
Mindlash Sliver
Deadly Grub
Spitting Sliver
Viscid Lemures
Bog Serpent
Firefright Mage
Ground Rift
Ghitu Firebreathing
Bonesplitter Sliver
Empty the Warrens
Hypergenesis
Reality Acid
Revered Dead
Shadow Sliver
Snapback
Stormfront Riders
Teferi
Venarian Glimmer
Voidmage Husher
Karten, die ich davon erkennbar nie zog: Urborg Syphon-Mage, Flamecore Elemental, Swamp Moskito (vielleicht auch besser so)
Runde 1 - Robert (UR Sliver)
Im ersten Spiel gegen Robert braucht man nur zwei Karten zu kennen. Ich machte Psiotic Episode auf ihn, um ihm die Möglichkeit, weisse Sliver zu spielen zu nehmen, und griff dann mit Mana Skimmer immer an und da er nur einen Mountain hatte, erledigten sich automatisch die roten Sliver. Im zweiten Spiel baut er schnellen Druck auf (Sinew und Quillmane Sliver), die ich mit Soot und Sulfur Elemental entsorge. Zusammen mit Mindless Automaton hauten sie schnell 5er-Lebenspunkt-Happen weg. 2-0
Runde 2 - MichaeL (UB Suspend)
Michael begann das erste Spiel, ich suspendete Mindstab, er Ephemeron. Als er in der vierten Runde eine Prismatic Lens spielte (mit noch drei Handkarten), antworte ich darauf mit Timecrafting für 2 auf meinen Mindstab, so dass er seine restlichen Handkarten wegschmeissen muss. Auch den Spiketail Drakeling, der da noch kommen sollte...
Nach etwas Gerangel um den Ephemeron landete dieser wieder auf MichaeLs Hand und blieb da länger als gedacht (Manaskimmer). Den Deep-Sea Kraken erledigte ein Sulfur Elemental (beste Karte wo gibt), das ich sechs Runden auf der Hand hielt - und mich die ganze Zeit fragte, wann man es wohl in MODO spielen müsste. Das wäre noch zu üben. Auf drei Leben bekam er meine Kreaturen unter Kontrolle, aber ein Trespasser il-Vec war leider noch übrig. Zu viele Länder noch zum Schluss.
Im zweiten Spiel beginne ich, aber MichaeL bringt einen Crookclaw Transmuter, ich habe zwei Mountains und einen Swamp und eine Auswahl von sieben Karten, die ich alle nicht spielen kann. Es ist schwer, sich das vorzustellen, dabei waren Stingscourger, Melancoly, Sudden Death und Psiotic Episode. "Crookclaw Transmuter FTW" meine Notiz hier. Immerhin kann ich nochmal den Trick mit Mindstab und Timecrafting machen, dieses Mal am Ende seines Drawsteps. Aber es ist wie mit den Witzen, die man schon mal gehört hat - es wird nicht lustiger.
Im dritten Spiel habe ich eine einfarbige Hand und ausser Flamemaw Kavu ist nichts, was einen mono-schwarzen Beatdown stört. Ich bekomme beide Madness Sprüche für den Trespasser il-Vec, der sein Removal überlebt, und kann mit Psiotic Episode sogar absichern. 2-1
Runde 3 - Philipp (BR Suspend)
Die Starthand von Timecrafting und sechs Ländern mulligane ich geschickt in eine brauchbare Sechs-Karten-Hand. Dann bin ich erstaunt, dass Philipp auch Sümpfe und Mountains spielt, denn von ihm habe ich ja das erste Soot bekommen. Dafür hat er wohl mein Removal, also sind wir quitt. Gibt es was nervigeres, als die Frage "Was hast du denn im ersten Pick da drüber genommen?" - ich fand die Frage reichlich unpassend, habe ich ja auch noch nicht gewusst, was ich beim ersten Pick nachher spielen werde. Darum wurde diese Frage auch nicht gestellt. Peng.
Seine Kreaturen haben alle wenig Toughness und hohe Stärke, und als ich noch denke, im Race des ersten Spiels mit den Trespassern vorne zu liegen (er hat Withered Wretch), klaut er mein Removal per Imp's Mischief. Ich ziehe keine Kreatur mehr und sterbe. Aber nicht, ohne seinen suspendeten Riftbolt noch mit fünf Marken zu versehen, so dass ich eine Kreatur spielen könnte. (An dieser Stelle hielt ich Flamemaw Kavu aus Informationsgründen zurück, da sein Stronghold Overseer mich ohnehin in der nächsten Runde getötet hätte - der, oder der Rift Bolt)
Zu Beginn des zweiten Spiels nehme ich einen Mulligan on the play, weil ich einen Mountain und sechs schwarze Sprüche auf der Hand habe. Im zweiten Spiel gegen MichaeL habe ich gesehen, wohin solche Hände führen, denn die Starthand war da auch schon wackelig. Die nächsten beiden Hände haben gar kein Land, so dass ich mit vier Karten starte. Drei Länder und Sulfur Elemental. Immerhin. Aber ich verliere einfach im Hellbent-Topdecking Mode gegen seine zusätzlichen Karten. Land legen kostet direkt einen Drop, und Drop legen kostet ein Land. Wenn man so will.
Am Nachbartisch spielt Michael, der der dritte 2-0er ist, gegen Robert, der inzwischen grüne Sliver statt blöder weisser oder roter Karten spielt, und damit 1-1 stand. Robert gewinnt auch diese Runde, so dass Philipp und ich auf den ersten und zweiten Platz kommen, wenn wir drawen. Ich überlegte laut daran, als ich ein Spiel bergauf spielen musste. Sehr nett fand ich dann Philipps Angebot, dass wir das Draw machen können. Er gibt das Ergebnis durch, und ist dann bei der späteren Auslobung verdutzt, dass ich auf dem ersten Platz genannt werde - aber Philipp pickt natürlich zuerst (was immerhin Damnation war). An dieser Stelle nochmal liebe Grüsse, fand ich wirklich sehr fair.
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Zweikoppdraft 
15 Februar 2007
"Du bist unsere letzte Rettung." sagte DJ und schaute in meine Richtung. "Wer? Ich?" dachte ich heimlich und blickte mich um, denn eine letzte Rettung wollte ich eigentich nie sein müssen. Den schweren Rucksack, den ich in die diese Woche fast leer gebliebene Kneipe mitbrachte, stellte ich auf die Bank neben ihn. Mit einem kurzen "Hi" glaubte ich alle am Stammtisch begrüsst zu haben. Markus nickte mir zu.
"Hast du einen Partner?" fragte Tai. "Kannst mit mir draften.", löste DJ die Situation, "und der Henke draftet dann alleine." Wie soll man einen 2HG Draft denn alleine bestreiten? Zu diesem Zeitpunkt war diese Form noch das unbekannte Wesen, die Sitzordnung stellte ich mir wie beim Team Rochester vor - bei dem mehrere fremde Teamspieler zwischen den eigenen Reihen sassen und um die Picks konkurrierten.
Ich griff zum Telefon und suchte aus dem Nummernverzeichnis den "eb" bezeichneten Eintrag. Direkt darunter fand sich der korrekt geschriebene Name "Evilbernd", ein Hinweis auf eine nur schnell gespeicherte Nummer, die ich später mal korrekt ablegen wollte. Hm. Ja... später. "Hallo" kam es gut betont aus der Höröffnung. Kurz schilderte ich das Problem, und ihn zum Draft zu überreden war schon fast zu einfach. Eine eMail später wollte er kommen.
Zwischenzeitlich spielten Henke und DJ einige Extended-Decks gegeneinander. Erst Tog, das kannte ich, dann Karten mit mir unbekannten Namen. "Flow" stand auf einer. Indirekt knüpfte mein Gehirn eine Schaltung mit dem Selbsthaarschneider "Flowbee", verwarf diesen Gedanken aber rasch. "Destructive Flow" klärte mich DJ auf. Henke lachte. Ich kam mir lächerlich vor, als DJ mir eine der Karten beschrieb, die ich mit dem Gedanken, ein Multiplayer-2HG Deck zu bauen, vor Jahren aus holländischen Grabbel-Boxen ("Grabblen fur de Moxen") zog, seitdem aber in der dunklen Kartenbox aufbewahrte. Später sollte ich anfangen, sie zu suchen. Später.
Auch Tom kam noch in der Zeit, in der wir auf "Evil" warteten, und er ergänzte die einzige Casual-Runde zu einem Pentagramm. Draften wolle er nicht. Schade. Als Evil kam, ging es fast los, und die Booster stapelten sich vor uns. An jeder Seite des quadratisch zusammengeschobenen Stammtischs sassen nun zwei Köpfe, ein ungewohntes Bild. Wurde man sonst als "Noisy Goblin" beschimpft, wenn man sich nur kurz zur Seite wendete, schaute man nun seelenruhig zusammen durch einen Booster.
Uns gegenüber sassen Henke und DJ, auf der linken Seite befand sich das Team aus Taj und Mo, der, wenn er Chi geheissen hätte, den Lacher komplettiert hätte, und rechts scharrten Markus und Jan bereits mit den Füssen. Es ging allerdings mehr um die eben angelieferten Getränke. Die Kneipe füllte sich mit nicht-magicspielendem Volk, ein seltener Anblick am Mittwoch.
Was mich sicherlich mehr irritierte war, dass direkt zwei Karten gepickt werden durften. Unser erster Booster war, die Leser mögen mir den Ausdruck verzeihen, "insane". Neben einer Spectral Force in Foil noch ein Magus of the Scroll, Lightning Axe, Brine Elemental auch noch Cloudchaser Kestrel. Warum ich letztere Karte bei der erstgenannten Auswahl noch weiss? Wir beratschlagten uns ein wenig und versuchten, in rot die Signale deutlicher zu setzen, denn die Spectral Force galt als gesetzt. Daher war der Ausflug in den Magus nicht so sicher, wenn MoTaj die Axt nimmt. Mein Vorschlag, das Brine Elemental zu nehmen, wurde aber wegen kleiner Flieger überstimmt, und obwohl ich etwas brauchte, darin mehr Sinn zu sehen, erinnerte ich mich an die Niederlage beim zweiten Tag in Turin. "Win-a-box-2HG" haben wir gespielt und mit Stand 4-1 auf ein Team getroffen, dass schnellen Beatdown spielte. Das Format ist schnell, und diesmal liess ich mich breitschlagen, das zu versuchen. Also ein Fatty und ein schnelles Deck sollte es sein.

Man schob uns noch diverse Bomben, und wie der Inhalt der Booster verteilt war, entzieht sich, als ich dies schreibe, bereits meiner Erinnerung. Die Kommunikation beim Draften war sehr seltsam - zumindest im Sinn von "gewöhnungsbedürftig". Aber es hat auch seine guten Seiten. Wir schätzten in Etwa, was von dem weitergegebenen Booster diskutiert wurde, das gab viele Informationen. Als der Booster schliesslich auf der entgegengesetzten Seite zu Diskussionen führte, war es wirklich witzig. DJ klammerte sich an eine Karte, die Henke absolut nicht nehmen wollte. So weit es die Dread Locks zuliessen, lief er rot an und ballte die Fäuste, wie wir es sonst nur von Mr. Burns kennen. "Aber Mr. Burns..." entgegnete der an DJ erinnernde Mr. Smithers... Mr. Burns wollte keine Diskussion und hauchte "Nehmen Sie einfach diese Karte, Mr. Smithers!" - es war wirklich zu schön.
Der Rest ist schnell erzählt: Evil bekam eine zweite Force, aber leider keine Dryade dazu, dafür ein Stormbind und zwei Penumbra Spiders. Was ich bekam, erklärt die nachstehende Deckliste.
10 Plains
7 Swamp
1 Shade of Trokair
1 Chromatic Star
1 Benalish Cavalry
1 Pit Keeper
1 Deathspore Thallid
1 Blightkeeper
2 Cradle to Grave
1 Whitemane Lion
1 Errant Doomsayers
1 Mangara of Corondor
1 Tivadar of Thorns
1 Erotic Sliver
2 Cloudchaser Kestrel
1 Aven Riftwatcher
1 Riftmarked Knight
1 Trespasser il-Vec
1 Phyrexian Totem
1 Celestial Crusader
1 Evangelize
1 Saltblast
1 Viscid Lemures
1 Stormfront Riders
1 Dark Withering
Ein weiteres Detail des 2HG Drafts war die Einteilung in vier Teams. Da nur zwei Runden gespielt werden und in jeder Runde auch nur ein Spiel, sind die Spiele eigentlich unspannend. Sobald die Manaangst einsetzt in Form von zuvielen oder zuwenigen Ländern ist man Gegnern, die gerade im Vorteil sind, ausgeliefert. Ist man gerade selbst im Vorteil, wird dieser ausgeglichen. Damit ähnelt diese Turniervariante am ehesten dem Tennis, nur das es eben nur einen Satz zum Gewinnen gibt.
Unser erstes Doppel, und direkt durften wir gegen Team Burns/Smithers spielen. DJ und Henke waren der Auffassung, das Format sei langsam. Wir waren, wie gesagt, anderer Auffassung; noch während die Makusas ihr Deck, wie es schien war es mühsam, mit Ländern und Hüllen ausstatteten, flogen bei uns nach Benalish Cavalry schon die ersten Cloudchaser Kestrel durch die Gegend. In der vierten Runde hielt ich Cradle to Grave und Whitemane Lions, die ich beide wie erwartet einsetzen durfte. Damit blieb die Angriffsstärke auf unserer Seite erhalten und bei den Simpsons kam zunächst nichts, ausser einem nicht blocken wollenden Morphs. Die "Evil Atogs" durften also jede Runde angreifen und dabei Schaden zufügen, der einer Primzahlenreihe alle Ehre gemacht hätte. Henke brachte noch den schwarzen Sliver mit Erstschlag, der ein hübsches Utopia Vow fangen konnte. Djs Molder verbesserte entsprechend den Lebenspunktestand von 3 auf 5, was eine zusätzliche Runde gegen meinen Cloudchaser Kestrel bedeutet hätte. Wäre da nicht EOT noch ein Celestrial Crusader ins Spiel gekommen. 1-0
Inzwischen hatte auch der andere Tisch das Spiel aufgenommen, da wir noch genug Zeit auf der Uhr hatten, spielten wir noch eine Runde zur Probe, die diesmal klar an DJ und Henke ging. Ein Soul Warden Replika brachte uns katapultartig auf 53 Leben. Da wir beide flooded waren, dürfte der Rest des Spiels einleuchten. Da war nicht mal der Effekt des Brine Elementals (Tipp: mal drüber nachdenken, was da genau passiert) sonderlich schlimm, da wir ohnehin zum blocken und Land ziehen gezwungen waren. Ja, Riftmarked Knight ist wirklich so schlecht.
Im Finale (mein Teampartner ist aber auch zu gut) trafen wir also auf Mo/Tai (ich dachte, alternativ könnte Mo auch Mai heissen für einen guten Gag), die einen wesentlichen Tempovorteil hauptsächlich aus Tais rot/blauen Deck gewinnen konnten, denn Mo zeigte uns nur zwei Plains. Was aber ausreichte, um per Tais Veraffung sehr früh eine 3/3 Kreatur zu haben - die durch Removal (auch von Tai, woher hat der Mann die Karten alle gehabt, nein, es war...) in Form von Magus of the Scroll zum Quadrat (sprich: man hatte derer zwei) gerade durch das Weglassen von überflüssigen Handkarten zur Auswahl den Vorteil auszunutzen.
Leicht im Manascrew konnte ich nicht genug Druck aufbauen und die geringe Toughness meiner Kreaturen wäre schon beim Deckbau der Anlass gewesen, über das Fortify im "Sideboard" genauer nachzudenken. Wir liessen es schliesslich im Niemandsland, und der Riftmarked Knight "überzeugte" wieder durch bessere Alternativen im gleichen Manabereich und wurde nicht ausgespielt.
Tais Parasiten, sonst die Kartengattung, der man nach ihrem Entmorph-Effekt nur Block-und-Weg-Charakter zubilligt, ging in den Angriff über. Damit gewannen sie den ersten Pick (immerhin ging es um Damnation, Foil Spectral Force, Foil Stormhold Overseer).
Fazit: Hatten wir während des Drafts mehr an gute Karten gedacht, verdichteten sich Synergien ab dem vierten Booster. Doch Synergien sind weniger wichtig als gedacht, da ohnehin nur ein Spiel gespielt wird, und einige Karten in zwei Runden niemals auftauchen. An deren Stelle könnte man zusätzliche Länder spielen, bis hin zu 30 Ländern, oder Poker-Karten einmischen, es hätte einfach keinen Effekt. Wesentlich scheint nur zu sein - hat man Allokationsprobleme beim Mana oder nicht...
EDIT: Zum Brine Elemental gibts einen Link - jetzt skippt man nicht mehr so wie ein entlaufenes Känguru.
[Mehr..!]
"Hast du einen Partner?" fragte Tai. "Kannst mit mir draften.", löste DJ die Situation, "und der Henke draftet dann alleine." Wie soll man einen 2HG Draft denn alleine bestreiten? Zu diesem Zeitpunkt war diese Form noch das unbekannte Wesen, die Sitzordnung stellte ich mir wie beim Team Rochester vor - bei dem mehrere fremde Teamspieler zwischen den eigenen Reihen sassen und um die Picks konkurrierten.
Ich griff zum Telefon und suchte aus dem Nummernverzeichnis den "eb" bezeichneten Eintrag. Direkt darunter fand sich der korrekt geschriebene Name "Evilbernd", ein Hinweis auf eine nur schnell gespeicherte Nummer, die ich später mal korrekt ablegen wollte. Hm. Ja... später. "Hallo" kam es gut betont aus der Höröffnung. Kurz schilderte ich das Problem, und ihn zum Draft zu überreden war schon fast zu einfach. Eine eMail später wollte er kommen.
Zwischenzeitlich spielten Henke und DJ einige Extended-Decks gegeneinander. Erst Tog, das kannte ich, dann Karten mit mir unbekannten Namen. "Flow" stand auf einer. Indirekt knüpfte mein Gehirn eine Schaltung mit dem Selbsthaarschneider "Flowbee", verwarf diesen Gedanken aber rasch. "Destructive Flow" klärte mich DJ auf. Henke lachte. Ich kam mir lächerlich vor, als DJ mir eine der Karten beschrieb, die ich mit dem Gedanken, ein Multiplayer-2HG Deck zu bauen, vor Jahren aus holländischen Grabbel-Boxen ("Grabblen fur de Moxen") zog, seitdem aber in der dunklen Kartenbox aufbewahrte. Später sollte ich anfangen, sie zu suchen. Später.
Auch Tom kam noch in der Zeit, in der wir auf "Evil" warteten, und er ergänzte die einzige Casual-Runde zu einem Pentagramm. Draften wolle er nicht. Schade. Als Evil kam, ging es fast los, und die Booster stapelten sich vor uns. An jeder Seite des quadratisch zusammengeschobenen Stammtischs sassen nun zwei Köpfe, ein ungewohntes Bild. Wurde man sonst als "Noisy Goblin" beschimpft, wenn man sich nur kurz zur Seite wendete, schaute man nun seelenruhig zusammen durch einen Booster.
Uns gegenüber sassen Henke und DJ, auf der linken Seite befand sich das Team aus Taj und Mo, der, wenn er Chi geheissen hätte, den Lacher komplettiert hätte, und rechts scharrten Markus und Jan bereits mit den Füssen. Es ging allerdings mehr um die eben angelieferten Getränke. Die Kneipe füllte sich mit nicht-magicspielendem Volk, ein seltener Anblick am Mittwoch.
Was mich sicherlich mehr irritierte war, dass direkt zwei Karten gepickt werden durften. Unser erster Booster war, die Leser mögen mir den Ausdruck verzeihen, "insane". Neben einer Spectral Force in Foil noch ein Magus of the Scroll, Lightning Axe, Brine Elemental auch noch Cloudchaser Kestrel. Warum ich letztere Karte bei der erstgenannten Auswahl noch weiss? Wir beratschlagten uns ein wenig und versuchten, in rot die Signale deutlicher zu setzen, denn die Spectral Force galt als gesetzt. Daher war der Ausflug in den Magus nicht so sicher, wenn MoTaj die Axt nimmt. Mein Vorschlag, das Brine Elemental zu nehmen, wurde aber wegen kleiner Flieger überstimmt, und obwohl ich etwas brauchte, darin mehr Sinn zu sehen, erinnerte ich mich an die Niederlage beim zweiten Tag in Turin. "Win-a-box-2HG" haben wir gespielt und mit Stand 4-1 auf ein Team getroffen, dass schnellen Beatdown spielte. Das Format ist schnell, und diesmal liess ich mich breitschlagen, das zu versuchen. Also ein Fatty und ein schnelles Deck sollte es sein.

Man schob uns noch diverse Bomben, und wie der Inhalt der Booster verteilt war, entzieht sich, als ich dies schreibe, bereits meiner Erinnerung. Die Kommunikation beim Draften war sehr seltsam - zumindest im Sinn von "gewöhnungsbedürftig". Aber es hat auch seine guten Seiten. Wir schätzten in Etwa, was von dem weitergegebenen Booster diskutiert wurde, das gab viele Informationen. Als der Booster schliesslich auf der entgegengesetzten Seite zu Diskussionen führte, war es wirklich witzig. DJ klammerte sich an eine Karte, die Henke absolut nicht nehmen wollte. So weit es die Dread Locks zuliessen, lief er rot an und ballte die Fäuste, wie wir es sonst nur von Mr. Burns kennen. "Aber Mr. Burns..." entgegnete der an DJ erinnernde Mr. Smithers... Mr. Burns wollte keine Diskussion und hauchte "Nehmen Sie einfach diese Karte, Mr. Smithers!" - es war wirklich zu schön.
Der Rest ist schnell erzählt: Evil bekam eine zweite Force, aber leider keine Dryade dazu, dafür ein Stormbind und zwei Penumbra Spiders. Was ich bekam, erklärt die nachstehende Deckliste.
deck
Germagic Deckstats aufrufen10 Plains
7 Swamp
1 Shade of Trokair
1 Chromatic Star
1 Benalish Cavalry
1 Pit Keeper
1 Deathspore Thallid
1 Blightkeeper
2 Cradle to Grave
1 Whitemane Lion
1 Errant Doomsayers
1 Mangara of Corondor
1 Tivadar of Thorns
1 Erotic Sliver
2 Cloudchaser Kestrel
1 Aven Riftwatcher
1 Riftmarked Knight
1 Trespasser il-Vec
1 Phyrexian Totem
1 Celestial Crusader
1 Evangelize
1 Saltblast
1 Viscid Lemures
1 Stormfront Riders
1 Dark Withering
Ein weiteres Detail des 2HG Drafts war die Einteilung in vier Teams. Da nur zwei Runden gespielt werden und in jeder Runde auch nur ein Spiel, sind die Spiele eigentlich unspannend. Sobald die Manaangst einsetzt in Form von zuvielen oder zuwenigen Ländern ist man Gegnern, die gerade im Vorteil sind, ausgeliefert. Ist man gerade selbst im Vorteil, wird dieser ausgeglichen. Damit ähnelt diese Turniervariante am ehesten dem Tennis, nur das es eben nur einen Satz zum Gewinnen gibt.
Unser erstes Doppel, und direkt durften wir gegen Team Burns/Smithers spielen. DJ und Henke waren der Auffassung, das Format sei langsam. Wir waren, wie gesagt, anderer Auffassung; noch während die Makusas ihr Deck, wie es schien war es mühsam, mit Ländern und Hüllen ausstatteten, flogen bei uns nach Benalish Cavalry schon die ersten Cloudchaser Kestrel durch die Gegend. In der vierten Runde hielt ich Cradle to Grave und Whitemane Lions, die ich beide wie erwartet einsetzen durfte. Damit blieb die Angriffsstärke auf unserer Seite erhalten und bei den Simpsons kam zunächst nichts, ausser einem nicht blocken wollenden Morphs. Die "Evil Atogs" durften also jede Runde angreifen und dabei Schaden zufügen, der einer Primzahlenreihe alle Ehre gemacht hätte. Henke brachte noch den schwarzen Sliver mit Erstschlag, der ein hübsches Utopia Vow fangen konnte. Djs Molder verbesserte entsprechend den Lebenspunktestand von 3 auf 5, was eine zusätzliche Runde gegen meinen Cloudchaser Kestrel bedeutet hätte. Wäre da nicht EOT noch ein Celestrial Crusader ins Spiel gekommen. 1-0
Inzwischen hatte auch der andere Tisch das Spiel aufgenommen, da wir noch genug Zeit auf der Uhr hatten, spielten wir noch eine Runde zur Probe, die diesmal klar an DJ und Henke ging. Ein Soul Warden Replika brachte uns katapultartig auf 53 Leben. Da wir beide flooded waren, dürfte der Rest des Spiels einleuchten. Da war nicht mal der Effekt des Brine Elementals (Tipp: mal drüber nachdenken, was da genau passiert) sonderlich schlimm, da wir ohnehin zum blocken und Land ziehen gezwungen waren. Ja, Riftmarked Knight ist wirklich so schlecht.
Im Finale (mein Teampartner ist aber auch zu gut) trafen wir also auf Mo/Tai (ich dachte, alternativ könnte Mo auch Mai heissen für einen guten Gag), die einen wesentlichen Tempovorteil hauptsächlich aus Tais rot/blauen Deck gewinnen konnten, denn Mo zeigte uns nur zwei Plains. Was aber ausreichte, um per Tais Veraffung sehr früh eine 3/3 Kreatur zu haben - die durch Removal (auch von Tai, woher hat der Mann die Karten alle gehabt, nein, es war...) in Form von Magus of the Scroll zum Quadrat (sprich: man hatte derer zwei) gerade durch das Weglassen von überflüssigen Handkarten zur Auswahl den Vorteil auszunutzen.
Leicht im Manascrew konnte ich nicht genug Druck aufbauen und die geringe Toughness meiner Kreaturen wäre schon beim Deckbau der Anlass gewesen, über das Fortify im "Sideboard" genauer nachzudenken. Wir liessen es schliesslich im Niemandsland, und der Riftmarked Knight "überzeugte" wieder durch bessere Alternativen im gleichen Manabereich und wurde nicht ausgespielt.
Tais Parasiten, sonst die Kartengattung, der man nach ihrem Entmorph-Effekt nur Block-und-Weg-Charakter zubilligt, ging in den Angriff über. Damit gewannen sie den ersten Pick (immerhin ging es um Damnation, Foil Spectral Force, Foil Stormhold Overseer).
Fazit: Hatten wir während des Drafts mehr an gute Karten gedacht, verdichteten sich Synergien ab dem vierten Booster. Doch Synergien sind weniger wichtig als gedacht, da ohnehin nur ein Spiel gespielt wird, und einige Karten in zwei Runden niemals auftauchen. An deren Stelle könnte man zusätzliche Länder spielen, bis hin zu 30 Ländern, oder Poker-Karten einmischen, es hätte einfach keinen Effekt. Wesentlich scheint nur zu sein - hat man Allokationsprobleme beim Mana oder nicht...
EDIT: Zum Brine Elemental gibts einen Link - jetzt skippt man nicht mehr so wie ein entlaufenes Känguru.
[Mehr..!]
Sieben aus einem Streich 
12 Februar 2007
Jetzt könnte man mir vorwerfen, ich sei faul geworden. Den ganzen Januar nicht ein FNM, und neben den "Wohnzimmerdrafts" auf der gedachten Couch und dem zufällig auf einen Januartag fallenden Prerelease-Termin für Zeitspirale - da liess sich auch durch die verbauerte Dülmen-Performance (warum dachte ich, mir fehlte zuviel fürs Dralnu.dec?) nichts retten.
Und der Februar war bisher ähnlich mau. Aber "stay tuned" rufe ich meinen Lesern zu, es wird wieder eine Zeit kommen, in der ich fleissiger bin.
Nun ist es aber so, dass fleissig bei der Arbeit und fleissig bei Magic sich für mich ausschliessen. Entweder das eine - oder das andere. Und was habe ich Überstunden gemacht in den letzten Wochen. I can tell you.
Halt nur nicht bei Magic. *hust* Burning Crusade *hust*
Letztes Wochenende war Treffen der Engagierten (ich war nicht dabei) in Genf. Der Konvention entsprechend musste man sich vorher einladen lassen und viele, die teilnehmen wollten, nutzten diese Einladungen um mal wieder die Karten auszupacken. Dabei bin ich über eine Sache gestolpert, die mich so packt wie sonst nur 2HG Grand Prix Trial-Geschichten:
1 Molten Slagheap
1 Dreadship Reef
7 Swamp
7 Mountain
3 Island
2 Clockwork Hydra
1 Evil Eye of Orms-by-Gore
1 Bogardan Rager
1 Fury Sliver
1 Battering Sliver
1 Shaper Parasite
3 Assassinate
1 Dead // Gone
1 Assault // Battery
1 Melancholy
1 Cradle to Grave
2 Mystical Teachings
1 Sulfurous Blast
1 Orcish Cannonade
1 Tendrils of Corruption
1 Midnight Charm
1 Shivan Meteor
1 Needlepeak Spider
1 Nicol Bolas
1 Ironclaw Buzzardiers
1 Norin the Wary
1 Thallid Shell-Dweller
1 Magus of the Candelabra
1 Firewake Sliver
1 Shadow Sliver
1 Firefright Mage
1 Timebender
1 Dormant Sliver
1 Mystical Teachings
1 Consecrate Land
1 Divine Congregation
1 Reiterate
1 Pull from Eternity
1 Clockspinning
1 Piracy Charm
1 Dichotomancy
1 Shrouded Lore
1 Fury Charm
Es war einmal ein tapferes Schneiderlein...
Nein, streicht das.
Zunächst mal ganz dickes "GRATZ!" an Trash, dass man mit diesem Haufen 3-0 gehen kann. Schön auch, dass Hanno es im Artikel durch Helmut Summersbergers Kommentar folgen lässt; dieser hat sich, zumindest sieht es nach der PlanetMTG-Reportage so aus, mehr Lorbeeren für diesen Draft-Archtyp verdient. Deutsche Tech auf MTG.com heisst's da auch.
Aber sorry:
Das soll Tech sein?
Wenn man den Trash kennt weiss man, dass er auch aus diesem Haufen ein 3-0 machen kann, und vermutlich hätte es ein schlechterer Spieler (hello@me) noch geschafft, das mit mehr Kreaturen zu verwässern und dann kein gutes Ergebnis zu erzielen.
Es liegt aber nur daran, dass er zum einen ein guter Spieler ist und zum anderen noch eine Portion Glück hatte (letzteres ist meine Vermutung, eine Coverage dazu hab ich nicht gefunden).
Es lag sicherlich nicht daran, dass dieses Deck ein guter Draft-Archtyp ist, den man draften sollte. Wenn sich nach dem Artikel jemand denkt "oh toll, ich brauche nur Removal draften und die 13.Pick-Tiere bringen mir dann den Sieg" - das wird so nicht funktionieren. Schaut man sich die anderen Draftdecks der Pros an (Trash im Draft4 (Draftviewer) z.B.) spielen sie auch verschiedene Decktypen.
Denn sein 3-0 Deck hatte prinzipiell nur einen Weg zum Sieg - den über Schaden aus Kreaturen, denn es gab nicht genug Burn, um damit die letzten Punkte sicher austeilen zu können.
Auch "decking" schied aus, denn die Mystical Teachings und der Cantrip verringern die eigene Library nur selten weniger als Kartenziehsprüche des Gegners.
Hat der Gegner die Möglichkeit, diese sieben Kreaturen abzustellen, kann dieses Deck nicht gewinnen. Durch verstärktes Removal-draften verringert sich natürlich die Chance, dass andere Spieler diese Karten spielen, aber man wird nie alle bekommen. Vor allem die roten oder weissen Removal finden sich seltener - die roten, weil sie im Gegensatz zu den schwarzen Removal weniger Einschränkungen hinnehmen müssen und daher gerne gepickt werden, und die weissen liegen ausserhalb des eigenen Interessengebiets (Hatedraft) und würden von den Nachbarn entsprechend vorher genommen.
Ein weiteres Problem dieses Decktyps (so es denn einer sein soll) ist die Anfälligkeit gegen einzelne Karten (verstärkt im Rare und Uncommon Bereich). Sicherlich nicht das vernichtende Argument, nur mal so als Gedanken:
Das grüne Totem stellt den Nemesis dar. Zwar kann es regelmässig entsorgt werden, aber eine dauerhafte Lösung findet sich nur in Form des 3/3 first strike Sliver.
Dauerhafte Kreaturproduzenten schliessen grüne Thallids mit ein. Trash hat hier schon die 0/5 Wall im Sideboard, ich denke, dass war ein defensiver Pick. Die restlichen Tokenproduzenten sind dagegen einfach zu entfernen weil, und das ist schon fast perfide, die nach dem Angriff getappt sind. Ein Gegner, der nur gegen Removal spielt, und dann endlich den 4/4 Thallid auf den Tisch bekommt und damit angreifen kann, der greift auch damit an - und fängt sich ein Assassinate. Dieser (ausgedachte) Spielzug steht für die selbstkonstruierte Falle. Würde der Gegner nicht angreifen, wäre der Thallid eine Bedrohung und Antwort zugleich (könnte fast jede der sieben Kreaturen in diesem Deck 1:1 tauschen).
Im blauen Bereich ist Teferi natürlich problematisch, aber von der gleichen "can't attack"-Problematik betroffen wie bereits genannt. Counterspells mag dieses Deck auch nicht - vor allem, wenn man die Kreaturen countert. Noch viel weniger verträgt es seinerseits kreaturarme (Burn-) Decks, die man auch genau so selten sieht...
Dieses "Sieben-Kreaturen" Deck ist als Versuch sehr interessant, vor allem, da es auch noch 3-0 gewann. Letztlich stellt sich die Frage ob die Removal-Überlegung mit Planar Chaos eine Zukunft hat. Oder stellt der Artikel zum Deck nur einen Streich dar - der Spieler mit dem Hang zum unreflektierten Nachmachen in die gleiche Falle gehen lässt, in die man gegnerische Kreaturen mit Assassinate auf der Hand lockt?
Leider habe ich noch nicht genug Erfahrung mit dem Time Spiral Block um wirklich eine fundierte Sicht präsentieren zu können. Bisherige Erfahrungen liessen mich eher in die entgegengesetzte Richtung argumentieren. Das Removal in Time Spiral ist ziemlich schrottig. Rot sieht brauchbar aus, hat aber wie immer schadensbasiertes Removal mit entsprechenden Nebenbedingungen (das Thema mit der hohen Toughness). Neuerdings hat aber auch Schwarz diese Nebenbedingungen mit der Toughness (Charm, Soot), oder auch gerne mit anderen Einschränkungen, so dass weiss und blau bald zuverlässiger die Kreaturen vom Tisch halten können.
Und zwar noch bevor sie da aufschlagen - in Form von Counterspells. Warum soll ich ein Removal mit Limitierung spielen, wenn man die Viecher auch gleich ganz countern kann? Cradle to Grave ist auch nichts anderes als Remove Soul.
Wenn man also mit diesem Deck bei einer Pro Tour 3-0 gehen kann, dann könnte das auch mit einem UW Countercontrol gehen...
[Mehr..!]
Und der Februar war bisher ähnlich mau. Aber "stay tuned" rufe ich meinen Lesern zu, es wird wieder eine Zeit kommen, in der ich fleissiger bin.
Nun ist es aber so, dass fleissig bei der Arbeit und fleissig bei Magic sich für mich ausschliessen. Entweder das eine - oder das andere. Und was habe ich Überstunden gemacht in den letzten Wochen. I can tell you.
Halt nur nicht bei Magic. *hust* Burning Crusade *hust*
Letztes Wochenende war Treffen der Engagierten (ich war nicht dabei) in Genf. Der Konvention entsprechend musste man sich vorher einladen lassen und viele, die teilnehmen wollten, nutzten diese Einladungen um mal wieder die Karten auszupacken. Dabei bin ich über eine Sache gestolpert, die mich so packt wie sonst nur 2HG Grand Prix Trial-Geschichten:
Andre Müller, 3-0
Quelle - Wizards Deckstats aufrufen1 Molten Slagheap
1 Dreadship Reef
7 Swamp
7 Mountain
3 Island
2 Clockwork Hydra
1 Evil Eye of Orms-by-Gore
1 Bogardan Rager
1 Fury Sliver
1 Battering Sliver
1 Shaper Parasite
3 Assassinate
1 Dead // Gone
1 Assault // Battery
1 Melancholy
1 Cradle to Grave
2 Mystical Teachings
1 Sulfurous Blast
1 Orcish Cannonade
1 Tendrils of Corruption
1 Midnight Charm
1 Shivan Meteor
sideboard
1 Needlepeak Spider
1 Nicol Bolas
1 Ironclaw Buzzardiers
1 Norin the Wary
1 Thallid Shell-Dweller
1 Magus of the Candelabra
1 Firewake Sliver
1 Shadow Sliver
1 Firefright Mage
1 Timebender
1 Dormant Sliver
1 Mystical Teachings
1 Consecrate Land
1 Divine Congregation
1 Reiterate
1 Pull from Eternity
1 Clockspinning
1 Piracy Charm
1 Dichotomancy
1 Shrouded Lore
1 Fury Charm
Es war einmal ein tapferes Schneiderlein...
Nein, streicht das.
Zunächst mal ganz dickes "GRATZ!" an Trash, dass man mit diesem Haufen 3-0 gehen kann. Schön auch, dass Hanno es im Artikel durch Helmut Summersbergers Kommentar folgen lässt; dieser hat sich, zumindest sieht es nach der PlanetMTG-Reportage so aus, mehr Lorbeeren für diesen Draft-Archtyp verdient. Deutsche Tech auf MTG.com heisst's da auch.
Aber sorry:
Das soll Tech sein?
Wenn man den Trash kennt weiss man, dass er auch aus diesem Haufen ein 3-0 machen kann, und vermutlich hätte es ein schlechterer Spieler (hello@me) noch geschafft, das mit mehr Kreaturen zu verwässern und dann kein gutes Ergebnis zu erzielen.
Es liegt aber nur daran, dass er zum einen ein guter Spieler ist und zum anderen noch eine Portion Glück hatte (letzteres ist meine Vermutung, eine Coverage dazu hab ich nicht gefunden).
Es lag sicherlich nicht daran, dass dieses Deck ein guter Draft-Archtyp ist, den man draften sollte. Wenn sich nach dem Artikel jemand denkt "oh toll, ich brauche nur Removal draften und die 13.Pick-Tiere bringen mir dann den Sieg" - das wird so nicht funktionieren. Schaut man sich die anderen Draftdecks der Pros an (Trash im Draft4 (Draftviewer) z.B.) spielen sie auch verschiedene Decktypen.
Denn sein 3-0 Deck hatte prinzipiell nur einen Weg zum Sieg - den über Schaden aus Kreaturen, denn es gab nicht genug Burn, um damit die letzten Punkte sicher austeilen zu können.
Auch "decking" schied aus, denn die Mystical Teachings und der Cantrip verringern die eigene Library nur selten weniger als Kartenziehsprüche des Gegners.
Hat der Gegner die Möglichkeit, diese sieben Kreaturen abzustellen, kann dieses Deck nicht gewinnen. Durch verstärktes Removal-draften verringert sich natürlich die Chance, dass andere Spieler diese Karten spielen, aber man wird nie alle bekommen. Vor allem die roten oder weissen Removal finden sich seltener - die roten, weil sie im Gegensatz zu den schwarzen Removal weniger Einschränkungen hinnehmen müssen und daher gerne gepickt werden, und die weissen liegen ausserhalb des eigenen Interessengebiets (Hatedraft) und würden von den Nachbarn entsprechend vorher genommen.
Ein weiteres Problem dieses Decktyps (so es denn einer sein soll) ist die Anfälligkeit gegen einzelne Karten (verstärkt im Rare und Uncommon Bereich). Sicherlich nicht das vernichtende Argument, nur mal so als Gedanken:
Das grüne Totem stellt den Nemesis dar. Zwar kann es regelmässig entsorgt werden, aber eine dauerhafte Lösung findet sich nur in Form des 3/3 first strike Sliver.

Im blauen Bereich ist Teferi natürlich problematisch, aber von der gleichen "can't attack"-Problematik betroffen wie bereits genannt. Counterspells mag dieses Deck auch nicht - vor allem, wenn man die Kreaturen countert. Noch viel weniger verträgt es seinerseits kreaturarme (Burn-) Decks, die man auch genau so selten sieht...
Dieses "Sieben-Kreaturen" Deck ist als Versuch sehr interessant, vor allem, da es auch noch 3-0 gewann. Letztlich stellt sich die Frage ob die Removal-Überlegung mit Planar Chaos eine Zukunft hat. Oder stellt der Artikel zum Deck nur einen Streich dar - der Spieler mit dem Hang zum unreflektierten Nachmachen in die gleiche Falle gehen lässt, in die man gegnerische Kreaturen mit Assassinate auf der Hand lockt?

Und zwar noch bevor sie da aufschlagen - in Form von Counterspells. Warum soll ich ein Removal mit Limitierung spielen, wenn man die Viecher auch gleich ganz countern kann? Cradle to Grave ist auch nichts anderes als Remove Soul.
Wenn man also mit diesem Deck bei einer Pro Tour 3-0 gehen kann, dann könnte das auch mit einem UW Countercontrol gehen...
[Mehr..!]
Handbremse los, Gang raus 
06 Februar 2007
Montag abend, also gestern, hat Jörg erneut die Organisation einer Magicrunde übernommen. Nach dem Draftathon bei uns Anfang Januar war jetzt wieder Heiligenhaus an der Reihe, und Jörg buchte uns in der Arbeiterwohlfahrt ein. Wie schon beim letzten Mal erwartete ich eine muffige Seniorenresidenz, ein paar Magickarten zum drehen und einen netten Abend. Was die Überschrift mit einem "netten Abend" zu tun hat? Nunja... rollen wir erst mal los...
Für Robert, der kurzfristig verhindert war, sprang Rick ein, und Tom brachte einen neuen Spieler mit (noch ein Jörg, das verwirrt) und so waren wir lockere zwölf.
Schnell die Tische zusammengeschoben - das Format der Wahl war Two-Headed-Giant-Limited, so kamen wir auf genau sechs Teams (auch 3er Teams Limited wäre eine Alternative gewesen) und konnten schon mal für die kommenden Limited-Events (fängt mit "A" an...) üben.
Damit das mit dem Üben auch was bringt, hier zunächst, wie es der gute Ton ist, der...

Ich fand es nicht direkt eingängig, was man daraus im 2HG bauen sollte. Zunächst habe ich die Farben nach ihrer Stärke beurteilt. Diesen Schritt kennt man aus dem normalen Sealed, aber die Frage ist, ob das, was im "Hill-Giant-Mode" gültig ist, auch für den zweiköpfigen Riesen gilt.
Jedenfalls waren rot und blau die aggressivsten und stärksten Farben und ein einzelnes Deck hätte diese beiden Farben bekommen. Wir teilten rot und blau auf zwei Decks auf und überlegten dann an weiteren Splash- bzw. zweiter Hauptfarbe. Weiss enttäuschte leider auf ganzer Linie, ausser Ith war nichts wirklich Spielenswertes dabei.
Schwarz war da schon schöner, wir koppelten es an blau, da die grünen Karten im roten Deck eine schöne Kurve ergaben und ein Raise Dead auf Akroma sehr spassig sein kann. Auf diese Weise entstand ein rot/grünes Deck mit Bomben und ein schwarz/blaues Trick-Deck, das primär den Boden dicht machen sollte. An Slivern hatten wir wenig, und es verteilte sich zu stark, aber die wir hatten, spielten wir auch. Das gebaute Deck sah dann so aus, und ich erhebe keinen Anspruch, dass es der beste Weg war, die Decks so zu bauen. (Soll heissen: freue mich über Kommentare, auch wenn ihr nur den Pool mal zum üben nehmen wollt oder so!)
Runde 1 - Gesichtsnichts
An Tisch 3 (toll, erste Runde, schon am letzten Tisch) treffen wir auf "Gesichtsnichts" (formerly known as "Die Bärtigen"). Dieses Team besteht aus Tom und Jörg, beide augenscheinlich rasiert. Aber gehen wir nicht in Details, sondern in die Spielbeschreibung:
Tom gewinnt den Würfelwurf und das Team Gesichtsnichts beginnt. Bei den Spielbeschreibungen merkt man eventuell, dass doppelt so viele Spieler auch das Gedächnis doppelt beanspruchen, daher sind eventuelle Abweichungen quasi vorprogrammiert. Ich bin gespannt, wie die GP-Berichte aussehen werden.
Meine Hand zeigt einiges im fünf-Mana Bereich und Triskelavus, Marion nimmt zunächst den freien Mulligan und hält dann eine Hand mit einem 2-drop und Ländern dafür sowie einigen Entwicklungsmöglichkeiten (IIRC Spike Feeder, Orcish Cannonade und Penumbra Spider) - wenn das richtige Land kommt.
Tom suspended in der ersten Runde Search for Tomorrow, Jörg suspended Ancestral Visions. Nice. In der zweiten Runde spielen sie Spinneret und Screeching Sliver, hauen uns auf 37 und der Versuch, den Spinneret Sliver gegen Spike Feeder zu tauschen, scheitert an einem Pumpspruch. Den Screeching Sliver entsorgen wir per Piracy Charm, gerade noch rechtzeitig bevor Watcher Sliver und Pol-dings-Sliver kommen (dieser Regenerierer). Inzwischen hat Jörg die drei Karten nachgezogen und pumpt noch einen Shadow Sliver hinterher, der sich gut mit Toms Bonesplitter Sliver ergänzt. Wir nehmen drei Runden lang 11 Schaden (ich konnte mit zwei grösseren Slivern blocken, aber es kam noch zu viel durch) und starben dann in der Runde, nach der Akroma das erste Mal angreifen konnte. 0-1
Runde 2 - Udo Lattek
An Tisch zwei hochgelost, trafen wir auf Evil und Chrissi, die den Würfelwurf gewannen (19:17) und anfangen wollten.
EB war anfangs mana- und colorscrewed - nein, nicht screwed, nur manaängstlich - und warf Strength in Numbers in den Urborg Syphon-Mage, der eventuell zu früh blockte um Platz für einen zweiten zu schaffen. Nach der Dammnation.
Marion legte ihren Morph (Akroma) und ich spielte Triskelavus, halb als Ablenkung für den Morph und in der Runde von Team Udo Lattek ging es dann mit vier Sprüchen inklusive Grapeshot dem Triskelavus an den Kragen. M&Ms Turn - unmorph - swing...
Dann hatte ich mit Riftwing Cloudskate und Dream Stalker ein bisschen Spass, potentiell lethale Blocker zu bouncen. Und als Akroma ins Gras biss, erkannten wir: Grass ist grün - also mit dem grünen Charm wieder reanimiert und gemorpht ins Spiel. Unmorph - swing (fast wie PS: Demonfire you!) 1-1
Runde 3 - Double Whopper
Jörg und Martin verloren den Würfelwurf und wir fingen mal an. Martins Ansage war eindeutig - man habe sie vorher nicht unter 20 Leben bekommen, und, wenn man was lernen will - das ist in diesem Format tatsächlich eine sinnvolle Strategie.
Jörg bringt die grüne Soul Warden, die den anfänglichen Lebensverlust immer wieder ausgleicht (warum habe ich sie so unterbewertet?) Nachdem Jörg mit Wurmcalling jede Runde 3/3 Token mit Buyback bastelt und Marion seit sieben Runden auf dem einen Land hängt (genug Optionen um mit dem zweiten Land ins Spiel zu kommen vorhanden) geben wir schon bei 33 Leben auf. 1-2
Danach spielen wir noch eine Runde zum Spass, verlesen das Ergebnis und räumen den Raum wieder auf, als Chrissi verkündet, dass es noch eine Runde gibt...
Runde 4 - Handbremse los, Gang raus
Mit den harmlos scheinenden Worten "ich glaub ich steh in einer Sandkuhle, mal gucken, ob ich da wieder raus komme" geht er zum Auto. Ein paar Minuten später steht fest: Chrissi kommt nicht aus der Kuhle. Mit den verbleibenden sieben Leuten versuchen wir seinen Sharan aus dem Sand zu schaukeln, aber ohne Erfolg. Statt dessen gräbt sich der Vorderbau tiefer in den Sand, bis der Motor aufsetzt.
Ich checke kurz "meine Hand", habe aber kein Seil gezogen. Tom zieht.. und... Abschleppseil from the top!

Also locker mein kleines Auto hinter den schweren Sharan plaziert und dann noch mit Abschleppseil enchanted (dabei bemerkt, dass mein Auto vorne Protection from Seil hat). Dann versuchen wir nochmal, den Sharan rauszuziehen, aber ausser Qualm (ich fürchte, meine Kupplung) und kaputtem Seil (sorry Tom) wurde nichts draus.
Chrissi rief also den ADAC und ich wollte Evil dann lieber schon zur Bahn bringen. Doch mein Auto wollte nicht mehr anspringen. Batterie schlapp. Mittels der eben erwähnten Team-Arbeit schoben wir den Astra noch den Berg rauf und so bekam ich den wieder an (OMG vielleicht sollte man auch nicht die ganze Zeit die Sitzheizung Im Stand laufen lassen) und den Evil entsprechend zur S-Bahn.
Wieder zurückgekehrt war der ADAC-Helfer schon wenig später da und sondierte die Lage. Dann zirkelte er mit geübtem Schwung seinen Siebeneinhalb-Tonner auf den Fußweg zwischen den Bäumen und zog den Sharan (Handbremse los, Gang raus) mittels Seilwinde (man hat da sogar Umlenkrollen) professionell und ohne Rucken aus dem Sand. Dabei zog sich noch ein Stück der Frontblende ab und der Stossfänger ist etwas aus der Form, hoffentlich nichts Ernsteres.
Hatte ich schon erwähnt, dass Martin beim Testen mit dem Extended Deck gegen mein (illegales) schwarzes Unlimited-Deck (#1) kein Spiel gewann?.. hrhr
[Mehr..!]
Für Robert, der kurzfristig verhindert war, sprang Rick ein, und Tom brachte einen neuen Spieler mit (noch ein Jörg, das verwirrt) und so waren wir lockere zwölf.

Schnell die Tische zusammengeschoben - das Format der Wahl war Two-Headed-Giant-Limited, so kamen wir auf genau sechs Teams (auch 3er Teams Limited wäre eine Alternative gewesen) und konnten schon mal für die kommenden Limited-Events (fängt mit "A" an...) üben.
Damit das mit dem Üben auch was bringt, hier zunächst, wie es der gute Ton ist, der...
Kartenpool der M&Ms
WEISS Amrou Scout Benalish Cavalry Detainment Spell Evangelize Foriysian Interceptor Icatian Javelineers Jedit's Dragoons Malach of the Dawn Pallid Mycoderm Pentarch Ward Plated Pegasus Poultice Sliver Quilled Sliver Saltfield Recluse Shade of Trokair Watcher Sliver Zealot il-Vec BLAU 2 Dream Stalker Aquamorph Entity Auramancer's Guise Bewilder Cancel Errant Ephemeron Fathom Seer Fool's Demise Piracy Charm Primal Plasma Reality Acid Riftwing Cloudskate Riptide Pilferer Shaper Parasite Sychronous Sliver 2 Veiling Oddity Voidmage Prodigy SCHWARZ 2 Blightspeaker 2 Melancholy 2 Treacherous Urge Assassinate Deadly Grub Drudge Reavers Mana Skimmer Midnight Charm Nightshade Assassin Null Profusion Ridged Kusite Skulking Knight Smallpox Spitting Sliver Strangling Soot Sudden Death Temporal Extortion Vampiric Link Viscid Lemures | ROT 2 Needlepeak Spider 2 Orcish Cannonade Aether Membrane Aetherflame Wall Akroma, Angel of Fury Blazing Blade Askari Brute Force Fury Charm Goblin Skycutter Ground Rift Keldon Halberdier Pardic Dragon Sudden Shock Sulfur Elemental Thick-Skinned Goblin GRÜN 2 Essence Warden 3 Evolution Charm Ana Battlemage Citanul Woodreaders Durkwood Baloth Gemhide Sliver Glass Asp Magus of the Library Might Sliver Penumbra Spider Primal Forcemage Scarwood Treefolk Seal of Primordium Spike Feeder Sprout Thallid Germinator Thallid Shell-Dweller Utopia Vow Wormwood Dryad SONSTIGES Brass Gnat Island Ith, High Arcanist Locket of Yesterdays Saltcrusted Steppe Triskelavus Void Weatherseed Totem |

Ich fand es nicht direkt eingängig, was man daraus im 2HG bauen sollte. Zunächst habe ich die Farben nach ihrer Stärke beurteilt. Diesen Schritt kennt man aus dem normalen Sealed, aber die Frage ist, ob das, was im "Hill-Giant-Mode" gültig ist, auch für den zweiköpfigen Riesen gilt.
Jedenfalls waren rot und blau die aggressivsten und stärksten Farben und ein einzelnes Deck hätte diese beiden Farben bekommen. Wir teilten rot und blau auf zwei Decks auf und überlegten dann an weiteren Splash- bzw. zweiter Hauptfarbe. Weiss enttäuschte leider auf ganzer Linie, ausser Ith war nichts wirklich Spielenswertes dabei.
Schwarz war da schon schöner, wir koppelten es an blau, da die grünen Karten im roten Deck eine schöne Kurve ergaben und ein Raise Dead auf Akroma sehr spassig sein kann. Auf diese Weise entstand ein rot/grünes Deck mit Bomben und ein schwarz/blaues Trick-Deck, das primär den Boden dicht machen sollte. An Slivern hatten wir wenig, und es verteilte sich zu stark, aber die wir hatten, spielten wir auch. Das gebaute Deck sah dann so aus, und ich erhebe keinen Anspruch, dass es der beste Weg war, die Decks so zu bauen. (Soll heissen: freue mich über Kommentare, auch wenn ihr nur den Pool mal zum üben nehmen wollt oder so!)
deck 1Germagic Deckstats aufrufen9 Mountain 8 Forest 1 Brute Force 1 Keldon Halberdier 1 Durkwood Baloth 1 Sudden Shock 1 Thallid Shell-Dweller 1 Utopia Vow 1 Gemhide Sliver 1 Thick-Skinned Goblin 1 Seal of Primordium 1 Goblin Skycutter 1 Evolution Charm 1 Sulfur Elemental 1 Weatherseed Totem 1 Spike Feeder 1 Thallid Germinator 1 Orcish Cannonade 1 Penumbra Spider 2 Needlepeak Spider 1 Might Sliver 1 Akroma, Angel of Fury 1 Citanul Woodreaders 1 Pardic Dragon | deck 2Germagic Deckstats aufrufenMountain 8 Swamp 8 Island 1 Piracy Charm 1 Vampiric Link 1 Riftwing Cloudskate 1 Errant Ephemeron 2 Dream Stalker 1 Veiling Oddity 1 Sudden Death 1 Strangling Soot 1 Assassinate 1 Fathom Seer 1 Reality Acid 1 Shaper Parasite 1 Nightshade Assassin 1 Mana Skimmer 1 Primal Plasma 1 Sychronous Sliver 1 Spitting Sliver 2 Treacherous Urge 1 Viscid Lemures 1 Fool's Demise 1 Triskelavus |
Runde 1 - Gesichtsnichts
An Tisch 3 (toll, erste Runde, schon am letzten Tisch) treffen wir auf "Gesichtsnichts" (formerly known as "Die Bärtigen"). Dieses Team besteht aus Tom und Jörg, beide augenscheinlich rasiert. Aber gehen wir nicht in Details, sondern in die Spielbeschreibung:
Tom gewinnt den Würfelwurf und das Team Gesichtsnichts beginnt. Bei den Spielbeschreibungen merkt man eventuell, dass doppelt so viele Spieler auch das Gedächnis doppelt beanspruchen, daher sind eventuelle Abweichungen quasi vorprogrammiert. Ich bin gespannt, wie die GP-Berichte aussehen werden.
Meine Hand zeigt einiges im fünf-Mana Bereich und Triskelavus, Marion nimmt zunächst den freien Mulligan und hält dann eine Hand mit einem 2-drop und Ländern dafür sowie einigen Entwicklungsmöglichkeiten (IIRC Spike Feeder, Orcish Cannonade und Penumbra Spider) - wenn das richtige Land kommt.
Tom suspended in der ersten Runde Search for Tomorrow, Jörg suspended Ancestral Visions. Nice. In der zweiten Runde spielen sie Spinneret und Screeching Sliver, hauen uns auf 37 und der Versuch, den Spinneret Sliver gegen Spike Feeder zu tauschen, scheitert an einem Pumpspruch. Den Screeching Sliver entsorgen wir per Piracy Charm, gerade noch rechtzeitig bevor Watcher Sliver und Pol-dings-Sliver kommen (dieser Regenerierer). Inzwischen hat Jörg die drei Karten nachgezogen und pumpt noch einen Shadow Sliver hinterher, der sich gut mit Toms Bonesplitter Sliver ergänzt. Wir nehmen drei Runden lang 11 Schaden (ich konnte mit zwei grösseren Slivern blocken, aber es kam noch zu viel durch) und starben dann in der Runde, nach der Akroma das erste Mal angreifen konnte. 0-1
Runde 2 - Udo Lattek
An Tisch zwei hochgelost, trafen wir auf Evil und Chrissi, die den Würfelwurf gewannen (19:17) und anfangen wollten.
EB war anfangs mana- und colorscrewed - nein, nicht screwed, nur manaängstlich - und warf Strength in Numbers in den Urborg Syphon-Mage, der eventuell zu früh blockte um Platz für einen zweiten zu schaffen. Nach der Dammnation.
Marion legte ihren Morph (Akroma) und ich spielte Triskelavus, halb als Ablenkung für den Morph und in der Runde von Team Udo Lattek ging es dann mit vier Sprüchen inklusive Grapeshot dem Triskelavus an den Kragen. M&Ms Turn - unmorph - swing...
Dann hatte ich mit Riftwing Cloudskate und Dream Stalker ein bisschen Spass, potentiell lethale Blocker zu bouncen. Und als Akroma ins Gras biss, erkannten wir: Grass ist grün - also mit dem grünen Charm wieder reanimiert und gemorpht ins Spiel. Unmorph - swing (fast wie PS: Demonfire you!) 1-1
Runde 3 - Double Whopper
Jörg und Martin verloren den Würfelwurf und wir fingen mal an. Martins Ansage war eindeutig - man habe sie vorher nicht unter 20 Leben bekommen, und, wenn man was lernen will - das ist in diesem Format tatsächlich eine sinnvolle Strategie.
Jörg bringt die grüne Soul Warden, die den anfänglichen Lebensverlust immer wieder ausgleicht (warum habe ich sie so unterbewertet?) Nachdem Jörg mit Wurmcalling jede Runde 3/3 Token mit Buyback bastelt und Marion seit sieben Runden auf dem einen Land hängt (genug Optionen um mit dem zweiten Land ins Spiel zu kommen vorhanden) geben wir schon bei 33 Leben auf. 1-2
Danach spielen wir noch eine Runde zum Spass, verlesen das Ergebnis und räumen den Raum wieder auf, als Chrissi verkündet, dass es noch eine Runde gibt...
Runde 4 - Handbremse los, Gang raus
Mit den harmlos scheinenden Worten "ich glaub ich steh in einer Sandkuhle, mal gucken, ob ich da wieder raus komme" geht er zum Auto. Ein paar Minuten später steht fest: Chrissi kommt nicht aus der Kuhle. Mit den verbleibenden sieben Leuten versuchen wir seinen Sharan aus dem Sand zu schaukeln, aber ohne Erfolg. Statt dessen gräbt sich der Vorderbau tiefer in den Sand, bis der Motor aufsetzt.
Ich checke kurz "meine Hand", habe aber kein Seil gezogen. Tom zieht.. und... Abschleppseil from the top!

Also locker mein kleines Auto hinter den schweren Sharan plaziert und dann noch mit Abschleppseil enchanted (dabei bemerkt, dass mein Auto vorne Protection from Seil hat). Dann versuchen wir nochmal, den Sharan rauszuziehen, aber ausser Qualm (ich fürchte, meine Kupplung) und kaputtem Seil (sorry Tom) wurde nichts draus.
Chrissi rief also den ADAC und ich wollte Evil dann lieber schon zur Bahn bringen. Doch mein Auto wollte nicht mehr anspringen. Batterie schlapp. Mittels der eben erwähnten Team-Arbeit schoben wir den Astra noch den Berg rauf und so bekam ich den wieder an (OMG vielleicht sollte man auch nicht die ganze Zeit die Sitzheizung Im Stand laufen lassen) und den Evil entsprechend zur S-Bahn.
Wieder zurückgekehrt war der ADAC-Helfer schon wenig später da und sondierte die Lage. Dann zirkelte er mit geübtem Schwung seinen Siebeneinhalb-Tonner auf den Fußweg zwischen den Bäumen und zog den Sharan (Handbremse los, Gang raus) mittels Seilwinde (man hat da sogar Umlenkrollen) professionell und ohne Rucken aus dem Sand. Dabei zog sich noch ein Stück der Frontblende ab und der Stossfänger ist etwas aus der Form, hoffentlich nichts Ernsteres.
Hatte ich schon erwähnt, dass Martin beim Testen mit dem Extended Deck gegen mein (illegales) schwarzes Unlimited-Deck (#1) kein Spiel gewann?.. hrhr
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Kosmische Zeit-/Raumkonstante 
16 Januar 2007
Occasionally I’ll read blog posts in an attempt to increase my vocabulary. Blogs are usually good examples of everyday speach.
Das ist ein Auszug aus einem Blog, den ich gerade fand. Schon komisch, wie viele Verbindungen scheinbar immer bei den gleichen Knotenpunkten landen. Wären wir hier bei Jeopardy, dann wäre diese Spalte sicherlich mit Antworten gefüllt, die sich um "Verknüpfungen" drehen.
Daher auch der Blogtitel heute. Es geht nicht um das goldene Kalb der Astro-Physik sondern, ganz populär, um ein Filmzitat aus "Zurück in die Zukunft II". Es ist 17 Jahre nach Premiere (also nicht dieses Pay-TV) sicherlich kein Spoiler mehr notwendig - es gibt in der Story einen Tag, zu dem die Filmhelden immer wieder zurückreisen. (Zum Glück kann man mit Filmzitaten auch ganz prima portugiesisch lernen, wie der schon oben genannte Blog demonstriert. Der hat da noch ein paar andere Filme zur Auswahl, wenn Zeitreisen nicht so Euer Ding ist.) Doc Brown nennt es in einem Anflug von Hysterie halt so wie dieser Blogeintrag heisst. Hysterie - da sind wir schon beim unterschwelligen Thema der Verknüpfungen heute.
Also zeige ich noch kurz auf ein Hillvalley-Blog und fasse den heutigen Eintrag kurz zusammen. Eigentlich wollte ich drei Einträge draus machen, aber da irgendwie alles am 16. Januar 2007 zu passieren scheint, folgen die Themen logischerweise auch alle heute.
Heute erscheint die WOW-Erweiterung "Burning Crusade", von der ich mir nicht nehmen lasse, zu berichten. Ausserdem steht noch mein Abschneiden in Dülmen am Sonntag auf dem Plan und ich lasse mich noch über die Draftergebnisse am letzten Mittwoch (10.1.) aus. Irgendwie passiert alles am 16. Januar...
Teil I - der 16. Januar 2007
Don't worry, Marty. Assuming we succeed in our mission, this alternate 1985 will be changed back into the real 1985, instantaneously transforming around Jennifer and Einie. Jennifer and Einie will be fine, and they'll have absolutely no memory of this horrible place.
Heute (quasi am 16. Januar) bekommen wir nicht nur neues DSL mit mehr Tempo (wir änderten kürzlich unser Preismodell), sondern es erschien auch die WOW-Erweiterung "The Burning Crusade". Marion und ich nutzten den Mitternachtsverkauf eines Elektronikhändlers und fuhren um kurz vor zwölf zum "Prerelease"-Termin beim Media-Markt unserer Wahl. Ich freute mich auf ein fröhliches Happening, man würde vielleicht den einen oder anderen WOW-Spieler aus der Nachbarschaft treffen - was aber schon beim Einbiegen in die Strasse offensichtlich anders war als gedacht.
Vor dem Markt befand sich eine lange Menschenschlange (ich dachte instinktiv an Bananen), die einmal über den Parkplatz und bis auf die Strasse reichte. Man kam sich vor wie vor diesen gut besuchten Raid-Dungeons. Der Media-Markt-Raid halt. Schnell fanden sich mehrere 40er Parties, deren Ziel es war, den Marktleiter zu legen. Boss-Run.
Also auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Firmenkomplexes geparkt (der Media-Markt-eigene Parkplatz war ja, wie gesagt, voll) und in aller Gelassenheit hinten angestellt. Es kamen noch weitere Fans, alles Hordler BTW, und als die Türen aufgingen, schob die Menge etwas in den Markt. Die ersten Käufer kamen durch den Personaleingang wieder hinaus mit der "Premium"-Edition (für nicht-Insider: man verkauft die Erweiterung auch noch in einer Luxus-Version inklusive zwei Kartenspiel-Startern, damit ist der Einstieg in eine Trading Card-Welt ermöglicht). Er legt die Schachtel gut sichtbar in den Kofferraum seines Smart Roadster (der mit der gläsernen Kofferraumklappe) und verbreitet Hysterie, dass es nur circa 100 dieser Sammlereditionen gäbe. Schade nur, dass er dafür nicht ausparken darf - denn die Menge will mehr wissen. Also wird gechattet. Wie im Handels-Chat halt. Aber irgendwie... "live".
Im Laufe der folgenden Stunde (der Verkauf ist bis 2.00h angesetzt) überlege ich, dass Magic angeblich 6 Mio. Spieler haben soll. WOW bietet da mit 5 Mio. (acht?) Spielern ein ähnliches Potential. Ich werde am 20. Januar zum Planar Chaos Prerelease die Schlangen vor den Läden vergleichen. Wenn da nicht mindestens 500 Leute beim CD-Shop vor der Tür stehen, werde ich weiterhin zweifeln, das es mit den 6 Mio so stimmt...
...nagut, vielleicht dürfen es auch 100 Spieler sein, schliesslich gibt es etwa fünfmal so viele Locations. Obwohl hier im Sektor auch viele Märkte den Mitternachtsverkauf mitmachten... We'll see.
Als wir nach einer Stunde unseren Gutschein in zwei Erweiterungen tauschen dürfen, sind es auch noch die beiden letzten. Die hundert Leute nach uns passieren wir daher lieber, ohne Panik zu verbreiten - mit Manaschild und Aura der Verteidigung - man kennt die Taktik auch in Magic, wenn der Gegner 100 Gobo-Tokens hat und nicht angreifen will, dann will man ihn lieber in dem Glauben lassen...
Nach der Installation dann im Spiel eine gähnende Leere (sie sind halt alle nicht blöd) und die wenigen, die "on" sind, berichten von Polizeieinsätzen in Köln, Berlin und IIRC Gummersbach (welches Wort passt nicht in die Reihe? Genau). Tja, die Tage von Wackersdorf sind seit WOW vorbei...
Nein, bei uns lief es friedlich ab und ausser einem fettig begehrlichen Handabdruck auf der durchsichtigen Kofferraumhaube des polierten Smart-Coupé wurden keine Handgreiflichkeiten beobachtet...
Teil 2 - der private Draft letzten Mittwoch
Ich find's immer spannend, wenn man im Internet von einem Turnier zwei Berichte liest, und in beiden Berichten das gleiche Spiel beschrieben wird. Gut, meistens findet das eher bei Pro Tour-Niveau statt, das Thema warum das so ist, werde ich aber später mal aufgreifen.
In der Zeit der Video-Streams lassen sich solche Spiele auch oft (fast) live verfolgen, mich stört noch ein bisschen, dass es eben nicht so ist wie bei Poker im TV, dass man die Hände aller Spieler sieht, sondern dass es manchmal nicht ersichtlich ist, worüber der Spieler (bei Magic) eigentlich nachdenkt. Ein Kommentator, der mir dann auch noch plaudert "Mikahura drew a card and now he's thinking... can he go off this turn?" hilft da auch nicht. Ich will wissen, hat er nun den Seething Song gezogen oder nicht?
Vielleicht nähme das auch was von der Spannung.
Am letzten Mittwoch kam ich ein bisschen spät ins Litfass und alle Casual-Tische waren bestens gefüllt. Der Plan, nach dem bereits bestellten Essen zu droppen und zu Hause noch mit in die Instanz zu gehen, war quasi schon gefasst.
Da steht plötlich der Tobi Henke neben mir. (Auch in den Comments auf Magicuniverse hat er das "as" von seinem Vornamen weggelassen, obwohl es natürlich noch genauso zum Namen gehört, wie man "As" auch in Bezug auf seine Spielqualität versteht.) Tobi fragt "Draft?" - und als ich erfahre, dass sie zu fünft sind, wird spontan mitgedraftet (spontan - lol - ich hatte das Draftset extra dabei...)
Dieses Mal war Tobi schneller als ich (wie ich es auch seit letztem Mittwoch nicht mehr zum bloggen schaffte) und hat den Sechs-Mann Draft bereits in Week in Preview #51 verbloggt. Verartikelt. Whatever.
Witziges Detail: diesmal durfte ich Tobi füttern. Für alles, was er also im Deck hat (und wo nicht "zweiter Booster" draufsteht) dürft ihr mich mitverantwortlich machen. Ja, auch für den second-Pick Verdant Embrace.
Ich öffnete also den ersten Booster und scannte den Pack, so visuell, als meine linke Hand (ich glaube es war die linke) bereits die Akroma pickte. Ja, diese linke Hand - "so strong". Gutes Blau war auch dabei, also warscheinlich eher weiss/grün im Auge behalten. Doch im zweiten Booster kam es anders. Man (und nur ein Buchstabe anders macht seinen Vornamen draus) schob mir Teferi. Wie war das nochmal mit den Manasymbolen? Also lässig die 3x U Karte auf die 3x W Karte gelegt und wenn das kein Ausrutscher war, dann weiss ich, was ich jetzt zu draften habe. Im dritten Pick dann Deep-Sea Kraken. Aber ich machte einen Fehler. Statt brav herumzugrinsen, bat ich meinen rechten Nachbarn, ich hätte nun genug Bomben, das würde jetzt reichen.
Er hielt sich dran.
Fortify als vierten Pick aus einem schwachen Booster war dann nur als Signal zu verstehen und ich hatte immer das Gefühl, zu wenig Tiere zu haben. Am Ende kam dann das folgende Deck dabei raus:
9 Island
7 Plains
1 Calciform Pools
1 Chromatic Star
1 Ivory Giant
1 Sage of Epityr
1 Jhoira's Timebug
1 Temporal Isolation
1 Errant Ephemeron
1 Dream Stalker
1 Stormscape Familiar
1 Prismatic Lens
1 Spiketail Drakeling
1 Fortify
1 Deep-Sea Kraken
1 D'Avenant Healer
1 Slipstream Serpent
1 Zealot il-Vec
1 Outrider en-Kor
1 Valor
1 Tolarian Sentinel
1 Crookclaw Transmuter
1 Teferi, Mage of Zhalfir
1 Castle Raptors
2 Jedit's Dragoons
1 Akroma, Angel of Wrath
1 Molten Slagheap
1 Sudden Shock
1 Grapeshot
1 Foriysian Totem
1 Bonesplitter Sliver
1 Subterranean Shambler
1 Tectonic Fiend
2 Venser's Sliver
1 Clockspinning
1 Shadow Sliver
2 Bewilder
1 Mystical Teachings
2 Walk the Aeons
1 Fallen Ideal
1 Fortify
1 Detainment Spell
1 Phyrexian Totem
...und dieses Deck hat - Zitat - die "unendlich guten Synergien". Es sieht alles faszinierend gut aus - Suspendkreaturen und Jhorial's Zeitkäfer kann hier Zeitmaschine spielen. Valor ist mit den Dragoons absolut überzeugend. Sentinel und Stalker können den Sage of Epityr "recyclen". Gegen Shadow gibt es den Zealot und "Desert" Healer (D'Avenant) und um die Bomben rauszukriegen das Storage Land und die Prismatic Lens, die ich unbedingt spielen wollte wegen der UUU und WWW Anforderungen und vielleicht zu früh draftete.
In der ersten Runde spielten Tobi und ich zusammen und er hat einfach unglaublich viele dieser 3/1 (potentiell Shadow)-Kreaturen bekommen, gegen die ich zuwenig auffahren kann. Im zweiten Spiel suspende ich Deep-Sea Kraken und habe ohnehin den broken Draw, und Tobi suspended Phthisis. Mittels interessanter Timing-Tricks bekommt er es sogar hin, genau so viele Sprüche zu spielen, dass er Phthisis auf den Deep-Sea Kraken spielen kann. Ich nehme also 12 und kann gegen seine Shadow-Warrior wieder nichts machen und ... gewinne trotzdem.
Dieses Spiel hat er eventuell vergessen bei der "ich konnte jedes Spiel für mich entscheiden"-Geschichte. 1-2
In der zweiten Runde haut mich dann Dietsch mit rot/blau in Grund und Boden, ich könnte zwar mal was vernünftiges ziehen, habe aber das Gefühl, dass ich immer just das Falsche ziehe. Ausser meinen Bomben, die ich nicht schnell genug entwickeln kann, habe ich ja auch nur "Falsches" im Deck. :)
Dank Tobis Hinweis aber nicht mehr die zwei Walk the Aeons, obwohl gerade diese mir jetzt geholfen hätten, Dietsch zu racen. Aber man hätte sie halt ohnehin nicht gezogen. 0-2
Die dritte Runde gewinne ich 2-1 gegen einen nur mäßig motivierten Knörr, der GRb spielt und lande hinterher auf einem vierten (evtl. fünfter?) Platz von sechs (das ist etwa der Platz, bei dem man keine vernünftigen Karten mehr beim Rare-Repick bekommt).
Über sechs-Mann Drafts sollte man sich aber nochmal separat Gedanken machen, die Ansätze in Tobis Kolumne sind ...hm... mal nicht so detailiert dieses Mal, denn entweder wird das Format doch bunter oder man legt sich einfacher auf eine Farbe fest, aber wie geht denn beides?
Teil 3 - das mit Dülmen und Standard und so, dann doch in einem separaten Blogeintrag (warscheinlich über diesem hier) denn heute (quasi am 16. Januar) beginnt doch auch noch unser Tanzkurs ...
[Mehr..!]
Das ist ein Auszug aus einem Blog, den ich gerade fand. Schon komisch, wie viele Verbindungen scheinbar immer bei den gleichen Knotenpunkten landen. Wären wir hier bei Jeopardy, dann wäre diese Spalte sicherlich mit Antworten gefüllt, die sich um "Verknüpfungen" drehen.
Daher auch der Blogtitel heute. Es geht nicht um das goldene Kalb der Astro-Physik sondern, ganz populär, um ein Filmzitat aus "Zurück in die Zukunft II". Es ist 17 Jahre nach Premiere (also nicht dieses Pay-TV) sicherlich kein Spoiler mehr notwendig - es gibt in der Story einen Tag, zu dem die Filmhelden immer wieder zurückreisen. (Zum Glück kann man mit Filmzitaten auch ganz prima portugiesisch lernen, wie der schon oben genannte Blog demonstriert. Der hat da noch ein paar andere Filme zur Auswahl, wenn Zeitreisen nicht so Euer Ding ist.) Doc Brown nennt es in einem Anflug von Hysterie halt so wie dieser Blogeintrag heisst. Hysterie - da sind wir schon beim unterschwelligen Thema der Verknüpfungen heute.
Also zeige ich noch kurz auf ein Hillvalley-Blog und fasse den heutigen Eintrag kurz zusammen. Eigentlich wollte ich drei Einträge draus machen, aber da irgendwie alles am 16. Januar 2007 zu passieren scheint, folgen die Themen logischerweise auch alle heute.
Heute erscheint die WOW-Erweiterung "Burning Crusade", von der ich mir nicht nehmen lasse, zu berichten. Ausserdem steht noch mein Abschneiden in Dülmen am Sonntag auf dem Plan und ich lasse mich noch über die Draftergebnisse am letzten Mittwoch (10.1.) aus. Irgendwie passiert alles am 16. Januar...
Teil I - der 16. Januar 2007
Don't worry, Marty. Assuming we succeed in our mission, this alternate 1985 will be changed back into the real 1985, instantaneously transforming around Jennifer and Einie. Jennifer and Einie will be fine, and they'll have absolutely no memory of this horrible place.
Heute (quasi am 16. Januar) bekommen wir nicht nur neues DSL mit mehr Tempo (wir änderten kürzlich unser Preismodell), sondern es erschien auch die WOW-Erweiterung "The Burning Crusade". Marion und ich nutzten den Mitternachtsverkauf eines Elektronikhändlers und fuhren um kurz vor zwölf zum "Prerelease"-Termin beim Media-Markt unserer Wahl. Ich freute mich auf ein fröhliches Happening, man würde vielleicht den einen oder anderen WOW-Spieler aus der Nachbarschaft treffen - was aber schon beim Einbiegen in die Strasse offensichtlich anders war als gedacht.
Vor dem Markt befand sich eine lange Menschenschlange (ich dachte instinktiv an Bananen), die einmal über den Parkplatz und bis auf die Strasse reichte. Man kam sich vor wie vor diesen gut besuchten Raid-Dungeons. Der Media-Markt-Raid halt. Schnell fanden sich mehrere 40er Parties, deren Ziel es war, den Marktleiter zu legen. Boss-Run.
Also auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Firmenkomplexes geparkt (der Media-Markt-eigene Parkplatz war ja, wie gesagt, voll) und in aller Gelassenheit hinten angestellt. Es kamen noch weitere Fans, alles Hordler BTW, und als die Türen aufgingen, schob die Menge etwas in den Markt. Die ersten Käufer kamen durch den Personaleingang wieder hinaus mit der "Premium"-Edition (für nicht-Insider: man verkauft die Erweiterung auch noch in einer Luxus-Version inklusive zwei Kartenspiel-Startern, damit ist der Einstieg in eine Trading Card-Welt ermöglicht). Er legt die Schachtel gut sichtbar in den Kofferraum seines Smart Roadster (der mit der gläsernen Kofferraumklappe) und verbreitet Hysterie, dass es nur circa 100 dieser Sammlereditionen gäbe. Schade nur, dass er dafür nicht ausparken darf - denn die Menge will mehr wissen. Also wird gechattet. Wie im Handels-Chat halt. Aber irgendwie... "live".
Im Laufe der folgenden Stunde (der Verkauf ist bis 2.00h angesetzt) überlege ich, dass Magic angeblich 6 Mio. Spieler haben soll. WOW bietet da mit 5 Mio. (acht?) Spielern ein ähnliches Potential. Ich werde am 20. Januar zum Planar Chaos Prerelease die Schlangen vor den Läden vergleichen. Wenn da nicht mindestens 500 Leute beim CD-Shop vor der Tür stehen, werde ich weiterhin zweifeln, das es mit den 6 Mio so stimmt...
...nagut, vielleicht dürfen es auch 100 Spieler sein, schliesslich gibt es etwa fünfmal so viele Locations. Obwohl hier im Sektor auch viele Märkte den Mitternachtsverkauf mitmachten... We'll see.
Als wir nach einer Stunde unseren Gutschein in zwei Erweiterungen tauschen dürfen, sind es auch noch die beiden letzten. Die hundert Leute nach uns passieren wir daher lieber, ohne Panik zu verbreiten - mit Manaschild und Aura der Verteidigung - man kennt die Taktik auch in Magic, wenn der Gegner 100 Gobo-Tokens hat und nicht angreifen will, dann will man ihn lieber in dem Glauben lassen...
Nach der Installation dann im Spiel eine gähnende Leere (sie sind halt alle nicht blöd) und die wenigen, die "on" sind, berichten von Polizeieinsätzen in Köln, Berlin und IIRC Gummersbach (welches Wort passt nicht in die Reihe? Genau). Tja, die Tage von Wackersdorf sind seit WOW vorbei...
Nein, bei uns lief es friedlich ab und ausser einem fettig begehrlichen Handabdruck auf der durchsichtigen Kofferraumhaube des polierten Smart-Coupé wurden keine Handgreiflichkeiten beobachtet...
Teil 2 - der private Draft letzten Mittwoch
Ich find's immer spannend, wenn man im Internet von einem Turnier zwei Berichte liest, und in beiden Berichten das gleiche Spiel beschrieben wird. Gut, meistens findet das eher bei Pro Tour-Niveau statt, das Thema warum das so ist, werde ich aber später mal aufgreifen.
In der Zeit der Video-Streams lassen sich solche Spiele auch oft (fast) live verfolgen, mich stört noch ein bisschen, dass es eben nicht so ist wie bei Poker im TV, dass man die Hände aller Spieler sieht, sondern dass es manchmal nicht ersichtlich ist, worüber der Spieler (bei Magic) eigentlich nachdenkt. Ein Kommentator, der mir dann auch noch plaudert "Mikahura drew a card and now he's thinking... can he go off this turn?" hilft da auch nicht. Ich will wissen, hat er nun den Seething Song gezogen oder nicht?
Vielleicht nähme das auch was von der Spannung.
Am letzten Mittwoch kam ich ein bisschen spät ins Litfass und alle Casual-Tische waren bestens gefüllt. Der Plan, nach dem bereits bestellten Essen zu droppen und zu Hause noch mit in die Instanz zu gehen, war quasi schon gefasst.
Da steht plötlich der Tobi Henke neben mir. (Auch in den Comments auf Magicuniverse hat er das "as" von seinem Vornamen weggelassen, obwohl es natürlich noch genauso zum Namen gehört, wie man "As" auch in Bezug auf seine Spielqualität versteht.) Tobi fragt "Draft?" - und als ich erfahre, dass sie zu fünft sind, wird spontan mitgedraftet (spontan - lol - ich hatte das Draftset extra dabei...)
Dieses Mal war Tobi schneller als ich (wie ich es auch seit letztem Mittwoch nicht mehr zum bloggen schaffte) und hat den Sechs-Mann Draft bereits in Week in Preview #51 verbloggt. Verartikelt. Whatever.
Witziges Detail: diesmal durfte ich Tobi füttern. Für alles, was er also im Deck hat (und wo nicht "zweiter Booster" draufsteht) dürft ihr mich mitverantwortlich machen. Ja, auch für den second-Pick Verdant Embrace.
Ich öffnete also den ersten Booster und scannte den Pack, so visuell, als meine linke Hand (ich glaube es war die linke) bereits die Akroma pickte. Ja, diese linke Hand - "so strong". Gutes Blau war auch dabei, also warscheinlich eher weiss/grün im Auge behalten. Doch im zweiten Booster kam es anders. Man (und nur ein Buchstabe anders macht seinen Vornamen draus) schob mir Teferi. Wie war das nochmal mit den Manasymbolen? Also lässig die 3x U Karte auf die 3x W Karte gelegt und wenn das kein Ausrutscher war, dann weiss ich, was ich jetzt zu draften habe. Im dritten Pick dann Deep-Sea Kraken. Aber ich machte einen Fehler. Statt brav herumzugrinsen, bat ich meinen rechten Nachbarn, ich hätte nun genug Bomben, das würde jetzt reichen.
Er hielt sich dran.
Fortify als vierten Pick aus einem schwachen Booster war dann nur als Signal zu verstehen und ich hatte immer das Gefühl, zu wenig Tiere zu haben. Am Ende kam dann das folgende Deck dabei raus:
deck
Germagic Deckstats aufrufen9 Island
7 Plains
1 Calciform Pools
1 Chromatic Star
1 Ivory Giant
1 Sage of Epityr
1 Jhoira's Timebug
1 Temporal Isolation
1 Errant Ephemeron
1 Dream Stalker
1 Stormscape Familiar
1 Prismatic Lens
1 Spiketail Drakeling
1 Fortify
1 Deep-Sea Kraken
1 D'Avenant Healer
1 Slipstream Serpent
1 Zealot il-Vec
1 Outrider en-Kor
1 Valor
1 Tolarian Sentinel
1 Crookclaw Transmuter
1 Teferi, Mage of Zhalfir
1 Castle Raptors
2 Jedit's Dragoons
1 Akroma, Angel of Wrath
sideboard
1 Molten Slagheap
1 Sudden Shock
1 Grapeshot
1 Foriysian Totem
1 Bonesplitter Sliver
1 Subterranean Shambler
1 Tectonic Fiend
2 Venser's Sliver
1 Clockspinning
1 Shadow Sliver
2 Bewilder
1 Mystical Teachings
2 Walk the Aeons
1 Fallen Ideal
1 Fortify
1 Detainment Spell
1 Phyrexian Totem
...und dieses Deck hat - Zitat - die "unendlich guten Synergien". Es sieht alles faszinierend gut aus - Suspendkreaturen und Jhorial's Zeitkäfer kann hier Zeitmaschine spielen. Valor ist mit den Dragoons absolut überzeugend. Sentinel und Stalker können den Sage of Epityr "recyclen". Gegen Shadow gibt es den Zealot und "Desert" Healer (D'Avenant) und um die Bomben rauszukriegen das Storage Land und die Prismatic Lens, die ich unbedingt spielen wollte wegen der UUU und WWW Anforderungen und vielleicht zu früh draftete.
In der ersten Runde spielten Tobi und ich zusammen und er hat einfach unglaublich viele dieser 3/1 (potentiell Shadow)-Kreaturen bekommen, gegen die ich zuwenig auffahren kann. Im zweiten Spiel suspende ich Deep-Sea Kraken und habe ohnehin den broken Draw, und Tobi suspended Phthisis. Mittels interessanter Timing-Tricks bekommt er es sogar hin, genau so viele Sprüche zu spielen, dass er Phthisis auf den Deep-Sea Kraken spielen kann. Ich nehme also 12 und kann gegen seine Shadow-Warrior wieder nichts machen und ... gewinne trotzdem.
Dieses Spiel hat er eventuell vergessen bei der "ich konnte jedes Spiel für mich entscheiden"-Geschichte. 1-2
In der zweiten Runde haut mich dann Dietsch mit rot/blau in Grund und Boden, ich könnte zwar mal was vernünftiges ziehen, habe aber das Gefühl, dass ich immer just das Falsche ziehe. Ausser meinen Bomben, die ich nicht schnell genug entwickeln kann, habe ich ja auch nur "Falsches" im Deck. :)
Dank Tobis Hinweis aber nicht mehr die zwei Walk the Aeons, obwohl gerade diese mir jetzt geholfen hätten, Dietsch zu racen. Aber man hätte sie halt ohnehin nicht gezogen. 0-2
Die dritte Runde gewinne ich 2-1 gegen einen nur mäßig motivierten Knörr, der GRb spielt und lande hinterher auf einem vierten (evtl. fünfter?) Platz von sechs (das ist etwa der Platz, bei dem man keine vernünftigen Karten mehr beim Rare-Repick bekommt).
Über sechs-Mann Drafts sollte man sich aber nochmal separat Gedanken machen, die Ansätze in Tobis Kolumne sind ...hm... mal nicht so detailiert dieses Mal, denn entweder wird das Format doch bunter oder man legt sich einfacher auf eine Farbe fest, aber wie geht denn beides?
Teil 3 - das mit Dülmen und Standard und so, dann doch in einem separaten Blogeintrag (warscheinlich über diesem hier) denn heute (quasi am 16. Januar) beginnt doch auch noch unser Tanzkurs ...
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Draftathon 
07 Januar 2007
Puh, es ist geschafft.
Acht Leute, drei Drafts - das sind die Eckdaten eines "Draftathons" für den Januar. Im Rahmen einer privaten Draftrunde trafen wir uns diesmal nicht um ein Sealed oder einen einzelnen Draft zu machen, sondern es lagen 72 Booster bereit, um in drei Drafts zu Decks verarbeitet zu werden. Eine nur beinahe zwölfstündige Angelegenheit.
Im Gegensatz zum Kino brauchten wir dazu nicht sechs (ohne Überlängenzuschläge), sondern 135 Karten...
Draftathon - Teil 1
So mancher Profi mag das Gefühl kennen - da kommt man bei der Pro Tour an den Punkt, bei dem drei Drafts in Folge gefragt sind, und der ganze Tag liegt noch vor einem. So stellten wir uns zumindest die Sache vor...
Im ersten Booster öffne ich ein Sudden Spoiling und Strangling Soot und gehe mit der Rare in schwarz. Es kommt immer mehr schwarz - zunächst nur das Removal, hinterher sogar mal Kreaturen, im zweiten Booster mache ich dann mit Nightshade Assassin beides auf und man reicht mir noch den Faceless Butcher. Ich bin also schwarz. Ze-men-tiert. Sogar so zementiert, dass auch zwei Magus of the Scrolls, einer von links hier und einer von rechts im dritten Booster das nicht ändern.
Das blaue in meinem Kartenpool ergab sich nur dadurch, dass blau unglaublich frei war und Crookclaw Transmuter einmal um den Tisch gehen konnten, ohne, dass sie eine Herberge fanden...
Dralnu sah ich im siebten Pick des dritten Boosters, und dachte mir, dass der eventuell noch tabled - das tat er dann auch. Da fast alle rot spielten, blieb er allerdings aus dem Maindeck und kam auch nicht zum Einsatz. Sehr Schade.
12 Swamp
5 Island
1 Dream Stalker
1 Pit Keeper
1 Deathspore Thallid
1 Assassinate
1 Slipstream Serpent
1 Urborg Syphon-Mage
2 Trespasser il-Vec
1 Sudden Spoiling
1 Nightshade Assassin
1 Mana Skimmer
1 Faceless Butcher
2 Crookclaw Transmuter
1 Tendrils of Corruption
2 Evil Eye of Urborg
2 Skittering Monstrosity
1 Gorgon Recluse
1 Pirate Ship
1 Traitor's Clutch
1 Dark Withering
1 Corpulent Corpse
2 Mindlash Sliver
1 Darkness
2 Psychotic Episode
1 Basal Sliver
2 Drudge Reavers
1 Dementia Sliver
1 Dralnu
1 Fanthom Seer
1 Tolarian Sentinel
1 Coral Trickster
1 Teferi
1 Psionic Sliver
2 Cancel
1 Clockspinning
1 Momentary Blink
1 Plunder
1 Ancient Grudge
Die erste Runde gewinne ich 2-0 gegen Marion, wie das Spiel lief, habe ich beim Schreiben dieser Zeilen leider vergessen. Aus den Lebenspunkteständen geht nur hervor, dass Marion im Damage Race des zweiten Spiels zunächst führte.
In der zweiten Runde spiele ich gegen Jörg (UG), nehme einen Mulligan wegen keinem Land auf der Starthand und finde dann eine Hand mit drei Islands (wenn ich mich hier recht erinnere) und ziehe über vier/fünf Runden keinen Sumpf. Damit spiele ich genau gar keinen Spruch und Jörg kurvt fröhlich vor meiner Nase rum. Scoop. 0-1
Im zweiten sowie dritten Spiel nimmt Jörg einen Mulligan und darf regelmässig erscheinende Fatties bewundern. Dass er auch Islands spielt, erleichtert die Angriffe mit der Slipstream Serpent erheblich.
Das Finale machen Christoph (RG Sliver) und ich miteinander aus, und nachdem er im ersten Spiel 2x Bonesplitter und 1x Might Sliver legt, wähne ich das Spiel schon verloren, zumal ich eine landlastige Starthand hielt und daher erwartungsgemäß zu viele Länder nachziehe. Aber er traut sich nicht gegen eventuelle blaue Tricks anzugreifen und ich lebe länger, als notwendig. Soweit ist das Time Spiral Farbrad schon gekommen, dass man blaue Kampftricks erwartet...
Im zweiten Spiel kann ich seine Kreaturen zunächst racen - ich boardete fünf Sliver hinein (und zwei Augen, zwei Monstrosities raus) aber bei ihm kommen nur "Fugus" Kreaturen, sowie ein Verdeloth the Ancient (nette Kombination wegen der Saprolings) und eigentlich bin ich tot, aber er vergisst die Pump- und Regenerationsfähigkeiten der Fungi zunächst, dann gibt es aber irgendwann den Geistesblitz und er macht aus meinen Kreaturen, dann aus mir "Magherita". Mit doppelt Käse und scharf.
Draftathon - Teil 2
Sowohl Italiener wie auch Chinesen sorgen kurzfristig für eine Stärkung, so dass ich alle im folgenden Draft auftretenden Fehler auf das Sättigungsgefühl schieben kann. Nach einem zweiten Pick Fiery Justice (nach Lightning Axe) drafte ich auf ein dreifarbiges Deck hin, dass sich weiss als die schwächere Farbe ausbildet, nehme ich dabei gerne in Kauf. Beim Deckbau erkenne ich erst, dass mir die wirklich guten Picks in Rot und Grün auch nicht zur Verfügung stehen. Durkwood Balloth und Orgg müssen also in anderen Decks gespielt werden.
5 Mountain
5 Plains
6 Forest
1 Gemstone Caverns
1 Chromatic Star
1 Search for Tomorrow
1 Lightning Axe
2 Goblin Skycutter
1 Grapeshot
1 Gemhide Sliver
1 Benalish Cavalry
1 Fire Whip
1 Temporal Isolation
1 Basalt Gargoyle
1 Uthen Troll
1 Krosan Cloudskaper
2 Thallid Germinator
1 Flowstone Channeler
1 Undying Rage
1 Fiery Justice
1 Penumbra Spider
1 Serrated Arrows
1 Subterranean Shambler
1 Castle Raptors
2 Jedit's Dragoons
1 Craw Giant
1 Momentary Blink
1 Evangelize
1 Disenchant
1 Celestial Dawn
1 Children of Korlis
1 Pull from Eternity
1 Jedit's Dragoons
1 Aether Web
1 Primal Forcemage
1 Strength in Numbers
1 Volcanic Awakening
1 Blazing Blade Askari
1 Ironclaw Buzzardiers
1 Ancient Grudge
1 Jhoria's Timebug
1 Molten Slagheap
1 Mystical Teachings
1 Merieke
Auch an die Spiele des zweiten Drafts habe ich kaum noch Erinnerungen. Aus meinen Aufzeichnungen geht hervor, dass ich die beiden ersten Spiele gegen Thomas gewinnen konnte. Was ich bei der Gelegenheit anmerken kann, ist dass alle Matches 2-0 ausgingen und ich in den sechs Spielen die Gemstone Caverns nicht einmal auf der Starthand hatte, wohl aber einmal nachzog als es egal war welches Land es wäre.
Die zweite Partie spielt Michael gegen mich und gewinnt schnell und eindeutig, am schlimmsten fand ich seinen Maindeck Spirit Loop, der auf einem Castle Raptor dafür sorgte, dass ich ihn nicht racen konnte was ansonsten gereicht hätte. Erinnert ein bisschen an den Mourning Thrull aus dem RGD Block.
Auch Fabian durfte sich das 2-0 gegen mich abholen - damit ist nur ein 1-2 das enttäuschende, aber mit diesem Draft wohl nicht anders zu erwartende Ergebnis. Ein Problem war wohl, dass ich Krosan Cloudscraper nie spielte und beim Draften dachte, er hätte, selbstverständlich, Trample. Dass er das nicht hatte, brachte mich beim Spiel gegen Thomas schon aus der Fassung. Er bekam den 13/13er zwar nicht getötet und hatte auch keine Flieger, aber das war auch nur der Grund, dass ich das Spiel gewinnen durfte. Also ist Krosan/Momentary Blink nicht annähernd so erstrebenswert, wenn auf der anderen Seite genug Goblin-Tokens liegen...
Draftathon - Teil 3
Im dritten Draft möchte ich die Fehler des zweiten nicht nochmal wiederholen und versuche mich nochmal flexibler. Man reicht mir den einen oder anderen Ephemeron, und wenn ich nicht rechtzeitig "Stopp" gerufen hätte - warscheinlich wären da noch mehr gekommen, bis zu dem Punkt, dass man ihn nicht mehr hätte spielen wollen.
Marion (links von mir) öffnete im zweiten Booster den Stronghold Overseer, da sie aber noch nicht in schwarz war, gab sie ihn weiter, was Michael (rechts von mir) natürlich in schwarz noch weiter festigte.
Während wir den dritten Booster verdraften, wundert Jörg sich, warum er noch einen verschlossenen Booster vor sich liegen hat. Mit etwas Spürsinn findet er heraus, dass er wohl aus Versehen nur den Booster von rechts weitergab, aber nicht seinen Firstpick machte. Wir halten den Draft an und picken sechs Karten, so dass sein Booster an der richtigen Stelle ist und fahren dann wie gewohnt fort.
1 Plains
6 Forest
9 Island
1 Greenseeker
1 Clockspinning
1 Gemhide Sliver
3 Spinneret Sliver
1 Strength in Numbers
1 Thallid Shell-Dweller
1 Dream Stalker
3 Errant Ephemeron
1 Looter il-Kor
1 Snapback
1 Momentary Blink
1 Fanthom Seer
1 Spiketail Drakeling
1 Coral Trickster
1 Crookclaw Transmuter
1 Tolarian Sentinel
1 Nantuko Shaman
2 Penumbra Spider
1 Durkwood Tracker
1 Eternity Snare
2 Sage of Epityr
1 Drifter il-Dal
1 Screeching Sliver
1 Shadow Sliver
1 Tolarian Sentinel
1 Stormcloud Djinn
1 Magus of the Jar
1 Psionic Sliver
1 Sprout
2 Wormwood Dryad
1 Glass Asp
1 Havenwood Wurm
1 Restore Balance
1 Duskrider Peregrine
1 Watcher Sliver
2 Dreadship Reef
1 Island
In der ersten Runde werden wieder Marion (BR) und Marcus gegeneinander gepaart, statt zusammen. Ich suspende nach und nach drei Ephemerons, während Marion mit einem 2/1 Shadow und einem Avalance Rider in der Realität schon angreift. Per Clockspinning mit Buyback bekomme ich einen Flieger in der fünften Runde aktiv und könnte es nochmal spielen, um beide im Suspend-Bereich auf 1 Marke herunterzuschrauben und Marion die letzten 12 Leben in einem Schlag zu nehmen - denn ich war auf sicheren acht Leben und ihre Angreifer konnten gerade nur 4 Schaden machen (einen dritten bouncte ich mit Snapback), und auch für ein Disintegrate reichte es nicht, da sie nur vier Länder hatte. Ich ging also auf vier Leben, den Clockspinning im Anschlag, da spielt Marion noch einen Disintegrate für 1 auf mich (3) und dann Grapeshot mit zweimal Storm für 3. Autsch.
Zweite und dritte Runde gewann ich mit zwei bzw. drei Ephemerons im Suspend Bereich und einer zuvor noch gelegten 0/5 Wand - um nicht zu schnell zu sterben. Mein Deck will also eher ins späte Spiel. 2-1
In der zweiten Runde kämpfen sich Jörg (UG) und ich - Jörg hat im ersten Spiel schon fiese Tricks mit dem Herd Gnarr gemacht - es gibt da so eine grüne Rare mit Morph. Er hat auch schon die Ephemerons gesehen und wundert sich schon, dass er im ersten Spiel keine zu sehen bekommt. Er idelt ein bisschen auf drei Islands, so dass ihn Greenseeker, Dream Stalker und Spinneret Sliver langsam bearbeiten können. Genau erinner ich mich nicht an das Spiel, oder ich vermische da etwas mit der zweiten Partie, aber ausser einem Looter mit Unstable Mutation hat mich nichts wirksam angegriffen. 2-0
Damit bin ich im Finale mit Michael (BR), der mir im ersten Spiel mal zeigt, wie man Removal draftet, auch wenn rechts von ihm ein weiterer Schwarzdrafter (Christoph) und zwei links von ihm die gleiche Farbkombination gedraftet wurde - er hatte es halt trotzdem. Sein Trespasser il-Vec hat zu oft Shadow, um ihn ignorieren zu können und auch die anderen Dauthi Slayer kann ich ohne Tracker halt nicht aufhalten. 0-1
Im zweiten Spiel tauschen wir Spinneret und Goblin Skycutter, dann suspende ich in einer ruhigen Minute ein Ephemeron und er nimmt mit einer 1/1 Shadow Kreatur das Race auf. Bei mir trollen sich ein weiterer Spinneret und der genannte Ephemeron schliesslich auch zum aufholen und können ihn in wenigen Schlägen runter hauen. Dabei gibt es noch eine spannende Stelle, beide bei 5 Leben und sein aktiviertes rotes Totem darf ich mit der Mauer (Thallid Shell-Dweller) blocken, um nur 1 durch sein Shadow-Vieh zu verlieren. 1-1
In der dritten Runde bekommt Michael nur eine Kreatur (Dauthi Slayer), die nicht ausreicht um die durchschnittlichen sechs Schadenspunkte meiner Critter auszugleichen. 2-1
Am Ende stelle ich noch fest, dass ich einige Gegenstände mehr habe als vorher. Einige Draftcommons mögen noch in den Bereich "Abfall" gehören, aber der graue Kaschmirschal dürfte vergessen worden sein. Nice, genau meine Grösse...
[Mehr..!]
Acht Leute, drei Drafts - das sind die Eckdaten eines "Draftathons" für den Januar. Im Rahmen einer privaten Draftrunde trafen wir uns diesmal nicht um ein Sealed oder einen einzelnen Draft zu machen, sondern es lagen 72 Booster bereit, um in drei Drafts zu Decks verarbeitet zu werden. Eine nur beinahe zwölfstündige Angelegenheit.
Im Gegensatz zum Kino brauchten wir dazu nicht sechs (ohne Überlängenzuschläge), sondern 135 Karten...
Draftathon - Teil 1
So mancher Profi mag das Gefühl kennen - da kommt man bei der Pro Tour an den Punkt, bei dem drei Drafts in Folge gefragt sind, und der ganze Tag liegt noch vor einem. So stellten wir uns zumindest die Sache vor...
Im ersten Booster öffne ich ein Sudden Spoiling und Strangling Soot und gehe mit der Rare in schwarz. Es kommt immer mehr schwarz - zunächst nur das Removal, hinterher sogar mal Kreaturen, im zweiten Booster mache ich dann mit Nightshade Assassin beides auf und man reicht mir noch den Faceless Butcher. Ich bin also schwarz. Ze-men-tiert. Sogar so zementiert, dass auch zwei Magus of the Scrolls, einer von links hier und einer von rechts im dritten Booster das nicht ändern.
Das blaue in meinem Kartenpool ergab sich nur dadurch, dass blau unglaublich frei war und Crookclaw Transmuter einmal um den Tisch gehen konnten, ohne, dass sie eine Herberge fanden...
Dralnu sah ich im siebten Pick des dritten Boosters, und dachte mir, dass der eventuell noch tabled - das tat er dann auch. Da fast alle rot spielten, blieb er allerdings aus dem Maindeck und kam auch nicht zum Einsatz. Sehr Schade.
deck1
Germagic Deckstats aufrufen12 Swamp
5 Island
1 Dream Stalker
1 Pit Keeper
1 Deathspore Thallid
1 Assassinate
1 Slipstream Serpent
1 Urborg Syphon-Mage
2 Trespasser il-Vec
1 Sudden Spoiling
1 Nightshade Assassin
1 Mana Skimmer
1 Faceless Butcher
2 Crookclaw Transmuter
1 Tendrils of Corruption
2 Evil Eye of Urborg
2 Skittering Monstrosity
1 Gorgon Recluse
1 Pirate Ship
1 Traitor's Clutch
1 Dark Withering
1 Corpulent Corpse
sideboard
2 Mindlash Sliver
1 Darkness
2 Psychotic Episode
1 Basal Sliver
2 Drudge Reavers
1 Dementia Sliver
1 Dralnu
1 Fanthom Seer
1 Tolarian Sentinel
1 Coral Trickster
1 Teferi
1 Psionic Sliver
2 Cancel
1 Clockspinning
1 Momentary Blink
1 Plunder
1 Ancient Grudge
Die erste Runde gewinne ich 2-0 gegen Marion, wie das Spiel lief, habe ich beim Schreiben dieser Zeilen leider vergessen. Aus den Lebenspunkteständen geht nur hervor, dass Marion im Damage Race des zweiten Spiels zunächst führte.
In der zweiten Runde spiele ich gegen Jörg (UG), nehme einen Mulligan wegen keinem Land auf der Starthand und finde dann eine Hand mit drei Islands (wenn ich mich hier recht erinnere) und ziehe über vier/fünf Runden keinen Sumpf. Damit spiele ich genau gar keinen Spruch und Jörg kurvt fröhlich vor meiner Nase rum. Scoop. 0-1
Im zweiten sowie dritten Spiel nimmt Jörg einen Mulligan und darf regelmässig erscheinende Fatties bewundern. Dass er auch Islands spielt, erleichtert die Angriffe mit der Slipstream Serpent erheblich.
Das Finale machen Christoph (RG Sliver) und ich miteinander aus, und nachdem er im ersten Spiel 2x Bonesplitter und 1x Might Sliver legt, wähne ich das Spiel schon verloren, zumal ich eine landlastige Starthand hielt und daher erwartungsgemäß zu viele Länder nachziehe. Aber er traut sich nicht gegen eventuelle blaue Tricks anzugreifen und ich lebe länger, als notwendig. Soweit ist das Time Spiral Farbrad schon gekommen, dass man blaue Kampftricks erwartet...
Im zweiten Spiel kann ich seine Kreaturen zunächst racen - ich boardete fünf Sliver hinein (und zwei Augen, zwei Monstrosities raus) aber bei ihm kommen nur "Fugus" Kreaturen, sowie ein Verdeloth the Ancient (nette Kombination wegen der Saprolings) und eigentlich bin ich tot, aber er vergisst die Pump- und Regenerationsfähigkeiten der Fungi zunächst, dann gibt es aber irgendwann den Geistesblitz und er macht aus meinen Kreaturen, dann aus mir "Magherita". Mit doppelt Käse und scharf.
Draftathon 1, Standings after round 3
Tie 1 Tie 2 Tie 3 Matches
Rank Name Points OMW% PGW% OGW% P/W/D/B
1 Christoph Peschkes 9 55,5556 100,0000 52,3810 3/3/0/0
2 Marcus Malden 6 66,6667 57,1429 68,2540 3/2/0/0
3 Klaus-Michael Bredt 6 55,5556 66,6667 55,5556 3/2/0/0
4 Joerg Schoepper 6 44,4444 71,4286 41,2698 3/2/0/0
5 Fabian Heis 3 66,6667 28,5714 66,6667 3/1/0/0
6 Thomas Demmler 3 55,5556 33,3333 57,1429 3/1/0/0
7 Marion Malden 3 44,4444 28,5714 41,2698 3/1/0/0
8 Torsten Starker 0 44,4444 25,0000 46,0317 3/0/0/0
Draftathon - Teil 2
Sowohl Italiener wie auch Chinesen sorgen kurzfristig für eine Stärkung, so dass ich alle im folgenden Draft auftretenden Fehler auf das Sättigungsgefühl schieben kann. Nach einem zweiten Pick Fiery Justice (nach Lightning Axe) drafte ich auf ein dreifarbiges Deck hin, dass sich weiss als die schwächere Farbe ausbildet, nehme ich dabei gerne in Kauf. Beim Deckbau erkenne ich erst, dass mir die wirklich guten Picks in Rot und Grün auch nicht zur Verfügung stehen. Durkwood Balloth und Orgg müssen also in anderen Decks gespielt werden.
deck2
Germagic Deckstats aufrufen5 Mountain
5 Plains
6 Forest
1 Gemstone Caverns
1 Chromatic Star
1 Search for Tomorrow
1 Lightning Axe
2 Goblin Skycutter
1 Grapeshot
1 Gemhide Sliver
1 Benalish Cavalry
1 Fire Whip
1 Temporal Isolation
1 Basalt Gargoyle
1 Uthen Troll
1 Krosan Cloudskaper
2 Thallid Germinator
1 Flowstone Channeler
1 Undying Rage
1 Fiery Justice
1 Penumbra Spider
1 Serrated Arrows
1 Subterranean Shambler
1 Castle Raptors
2 Jedit's Dragoons
1 Craw Giant
sideboard
1 Momentary Blink
1 Evangelize
1 Disenchant
1 Celestial Dawn
1 Children of Korlis
1 Pull from Eternity
1 Jedit's Dragoons
1 Aether Web
1 Primal Forcemage
1 Strength in Numbers
1 Volcanic Awakening
1 Blazing Blade Askari
1 Ironclaw Buzzardiers
1 Ancient Grudge
1 Jhoria's Timebug
1 Molten Slagheap
1 Mystical Teachings
1 Merieke
Auch an die Spiele des zweiten Drafts habe ich kaum noch Erinnerungen. Aus meinen Aufzeichnungen geht hervor, dass ich die beiden ersten Spiele gegen Thomas gewinnen konnte. Was ich bei der Gelegenheit anmerken kann, ist dass alle Matches 2-0 ausgingen und ich in den sechs Spielen die Gemstone Caverns nicht einmal auf der Starthand hatte, wohl aber einmal nachzog als es egal war welches Land es wäre.
Die zweite Partie spielt Michael gegen mich und gewinnt schnell und eindeutig, am schlimmsten fand ich seinen Maindeck Spirit Loop, der auf einem Castle Raptor dafür sorgte, dass ich ihn nicht racen konnte was ansonsten gereicht hätte. Erinnert ein bisschen an den Mourning Thrull aus dem RGD Block.
Auch Fabian durfte sich das 2-0 gegen mich abholen - damit ist nur ein 1-2 das enttäuschende, aber mit diesem Draft wohl nicht anders zu erwartende Ergebnis. Ein Problem war wohl, dass ich Krosan Cloudscraper nie spielte und beim Draften dachte, er hätte, selbstverständlich, Trample. Dass er das nicht hatte, brachte mich beim Spiel gegen Thomas schon aus der Fassung. Er bekam den 13/13er zwar nicht getötet und hatte auch keine Flieger, aber das war auch nur der Grund, dass ich das Spiel gewinnen durfte. Also ist Krosan/Momentary Blink nicht annähernd so erstrebenswert, wenn auf der anderen Seite genug Goblin-Tokens liegen...
Draftathon 2, Standings after round 3
Tie 1 Tie 2 Tie 3 Matches
Rank Name Points OMW% PGW% OGW% P/W/D/B
1 Bredt, Klaus-Michael 9 44,4444 100,0000 44,4444 3/3/0/0
2 Schoepper, Joerg 6 66,6667 66,6667 63,4921 3/2/0/0
3 Heis, Fabian 6 44,4444 57,1429 44,4444 3/2/0/0
4 Demmler, Thomas 6 33,3333 66,6667 33,3333 3/2/0/0
5 Malden, Marcus 3 77,7778 33,3333 74,6032 3/1/0/0
6 Starker, Torsten 3 55,5556 28,5714 55,5556 3/1/0/0
7 Peschkes, Christoph 1 66,6667 28,5714 63,4921 3/0/1/0
8 Malden, Marion 1 44,4444 28,5714 44,4444 3/0/1/0
Draftathon - Teil 3
Im dritten Draft möchte ich die Fehler des zweiten nicht nochmal wiederholen und versuche mich nochmal flexibler. Man reicht mir den einen oder anderen Ephemeron, und wenn ich nicht rechtzeitig "Stopp" gerufen hätte - warscheinlich wären da noch mehr gekommen, bis zu dem Punkt, dass man ihn nicht mehr hätte spielen wollen.
Marion (links von mir) öffnete im zweiten Booster den Stronghold Overseer, da sie aber noch nicht in schwarz war, gab sie ihn weiter, was Michael (rechts von mir) natürlich in schwarz noch weiter festigte.
Während wir den dritten Booster verdraften, wundert Jörg sich, warum er noch einen verschlossenen Booster vor sich liegen hat. Mit etwas Spürsinn findet er heraus, dass er wohl aus Versehen nur den Booster von rechts weitergab, aber nicht seinen Firstpick machte. Wir halten den Draft an und picken sechs Karten, so dass sein Booster an der richtigen Stelle ist und fahren dann wie gewohnt fort.
deck3
Germagic Deckstats aufrufen1 Plains
6 Forest
9 Island
1 Greenseeker
1 Clockspinning
1 Gemhide Sliver
3 Spinneret Sliver
1 Strength in Numbers
1 Thallid Shell-Dweller
1 Dream Stalker
3 Errant Ephemeron
1 Looter il-Kor
1 Snapback
1 Momentary Blink
1 Fanthom Seer
1 Spiketail Drakeling
1 Coral Trickster
1 Crookclaw Transmuter
1 Tolarian Sentinel
1 Nantuko Shaman
2 Penumbra Spider
1 Durkwood Tracker
1 Eternity Snare
sideboard
2 Sage of Epityr
1 Drifter il-Dal
1 Screeching Sliver
1 Shadow Sliver
1 Tolarian Sentinel
1 Stormcloud Djinn
1 Magus of the Jar
1 Psionic Sliver
1 Sprout
2 Wormwood Dryad
1 Glass Asp
1 Havenwood Wurm
1 Restore Balance
1 Duskrider Peregrine
1 Watcher Sliver
2 Dreadship Reef
1 Island
In der ersten Runde werden wieder Marion (BR) und Marcus gegeneinander gepaart, statt zusammen. Ich suspende nach und nach drei Ephemerons, während Marion mit einem 2/1 Shadow und einem Avalance Rider in der Realität schon angreift. Per Clockspinning mit Buyback bekomme ich einen Flieger in der fünften Runde aktiv und könnte es nochmal spielen, um beide im Suspend-Bereich auf 1 Marke herunterzuschrauben und Marion die letzten 12 Leben in einem Schlag zu nehmen - denn ich war auf sicheren acht Leben und ihre Angreifer konnten gerade nur 4 Schaden machen (einen dritten bouncte ich mit Snapback), und auch für ein Disintegrate reichte es nicht, da sie nur vier Länder hatte. Ich ging also auf vier Leben, den Clockspinning im Anschlag, da spielt Marion noch einen Disintegrate für 1 auf mich (3) und dann Grapeshot mit zweimal Storm für 3. Autsch.
Zweite und dritte Runde gewann ich mit zwei bzw. drei Ephemerons im Suspend Bereich und einer zuvor noch gelegten 0/5 Wand - um nicht zu schnell zu sterben. Mein Deck will also eher ins späte Spiel. 2-1
In der zweiten Runde kämpfen sich Jörg (UG) und ich - Jörg hat im ersten Spiel schon fiese Tricks mit dem Herd Gnarr gemacht - es gibt da so eine grüne Rare mit Morph. Er hat auch schon die Ephemerons gesehen und wundert sich schon, dass er im ersten Spiel keine zu sehen bekommt. Er idelt ein bisschen auf drei Islands, so dass ihn Greenseeker, Dream Stalker und Spinneret Sliver langsam bearbeiten können. Genau erinner ich mich nicht an das Spiel, oder ich vermische da etwas mit der zweiten Partie, aber ausser einem Looter mit Unstable Mutation hat mich nichts wirksam angegriffen. 2-0
Damit bin ich im Finale mit Michael (BR), der mir im ersten Spiel mal zeigt, wie man Removal draftet, auch wenn rechts von ihm ein weiterer Schwarzdrafter (Christoph) und zwei links von ihm die gleiche Farbkombination gedraftet wurde - er hatte es halt trotzdem. Sein Trespasser il-Vec hat zu oft Shadow, um ihn ignorieren zu können und auch die anderen Dauthi Slayer kann ich ohne Tracker halt nicht aufhalten. 0-1
Im zweiten Spiel tauschen wir Spinneret und Goblin Skycutter, dann suspende ich in einer ruhigen Minute ein Ephemeron und er nimmt mit einer 1/1 Shadow Kreatur das Race auf. Bei mir trollen sich ein weiterer Spinneret und der genannte Ephemeron schliesslich auch zum aufholen und können ihn in wenigen Schlägen runter hauen. Dabei gibt es noch eine spannende Stelle, beide bei 5 Leben und sein aktiviertes rotes Totem darf ich mit der Mauer (Thallid Shell-Dweller) blocken, um nur 1 durch sein Shadow-Vieh zu verlieren. 1-1
In der dritten Runde bekommt Michael nur eine Kreatur (Dauthi Slayer), die nicht ausreicht um die durchschnittlichen sechs Schadenspunkte meiner Critter auszugleichen. 2-1
Draftathon 3, Standings after round 3
Tie 1 Tie 2 Tie 3 Matches
Rank Name Points OMW% PGW% OGW% P/W/D/B
1 Malden, Marcus 9 44,4444 75,0000 44,4444 3/3/0/0
2 Bredt, Klaus-Michael 6 66,6667 62,5000 59,9206 3/2/0/0
3 Heis, Fabian 6 44,4444 71,4286 43,0556 3/2/0/0
4 Peschkes, Christoph 6 33,3333 57,1429 34,7222 3/2/0/0
5 Schoepper, Joerg 3 77,7778 33,3333 67,8571 3/1/0/0
6 Demmler, Thomas 3 55,5556 33,3333 53,9683 3/1/0/0
7 Malden, Marion 1 66,6667 37,5000 55,1587 3/0/1/0
8 Starker, Torsten 1 44,4444 16,6667 44,4444 3/0/1/0
Am Ende stelle ich noch fest, dass ich einige Gegenstände mehr habe als vorher. Einige Draftcommons mögen noch in den Bereich "Abfall" gehören, aber der graue Kaschmirschal dürfte vergessen worden sein. Nice, genau meine Grösse...
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